25. Jahrestag des rassistischen Brandanschlags von Mölln – Mölln’deki Irkçı Kundaklamanın 25. Yılı


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Sonntag, 29.10.2017 Kundgebung: Kein Neonazigedenken am Gedenkort für Burak Bektaş

In Neukölln wollen wie in den Vorjahren am 29.10. Rechtsextreme an den verstorbenen Neonazi Jürgen Rieger erinnern. Höchstwahrscheinlich wird dies in der Nähe des Vivantes Krankenhauses Neukölln geschehen. Der genaue Kundgebungsort steht noch nicht fest. In dieser Gegend wurde 2012 der Jugendliche Burak Bektaş erschossen – die VVN-BdA Berlin hat daher eine Kundgebung am Gedenkort der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. gegen die Veranstaltung der Rechtsextremen angemeldet.

Die rechtsextreme Kundgebung steht unter dem Titel „Gedenken für Jürgen Rieger“, angemeldet sind zehn Teilnehmende, die Versammlung soll um 10.00 Uhr beginnen. Aus dem selben Anlass versammelten sich in den vergangenen Jahren Nazis und NPD-Anhänger_innen in Neukölln. Hintergrundinformationen zu Jürgen Rieger hier.

Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Nazisregimes VVN-BdA hat am 29.10. am Gedenkort für Burak Bektaş eine Kundgebung angemeldet. Das Motto der Kundgebung lautet „Kein Neonazigedenken am Gedenkort für Burak Bektaş“. Diese soll an der Rudower Straße, Ecke Möwenweg (U-Bahnhof Britz Süd) stattfinden. Anlass dafür ist, dass die Rechtsextremen im Vorjahr direkt am Gedenkort ihre Kundgebung abhielten.

An diesem Ort wurde 2012 der Jugendliche Burak Bektaş aus bisher nicht geklärten Gründen erschossen wurde, die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. geht von einem rassistischen Motiv für den Mord aus. Die Initiative sammelt zudem weiterhin Spenden für einen Gedenktafel an diesem Ort und plant für den 5.November 2017 die Einweihung der Gedenktafel.

(Übernommen von http://berlin-gegen-nazis.de)

Fotos: Remember Luke Holland – Fight Fascist Terror!

Zum 2. Jahrestag des Mordes an Luke Holland haben wir gemeinsam mit Freund*innen Blumen niedergelegt und eine Schweigeminute abgehalten.

Luke Holland wuchs in Manchester auf, studierte unter anderem in Oxfort, lebte in Japan und seit einem Jahr als Jurist in Berlin. Er hatte hier eine Firma gegründet, die Start-up-Firmen juristisch beriet. Wie überall spielte er auch in Berlin leidenschaftlich Fußball. Als Luke vor der inzwischen geschlossenen Kneipe Del Rex an der Ecke Ringbahnstraße, Walterstraße stand und gerade telefonisch einem Freund in Großbritannien zum Geburtstag gratuliert hatte, wurde er am 20. September 2015 mit 31 Jahren ermordet. Er wurde ermordet da er Englisch sprach. (mehr…)

Remember Luke Holland – Fight Fascist Terror!

Vor zwei Jahren – am 20. September 2015 – wurde Luke Holland in Berlin-Neukölln von einem Nazi ermordet.
Wir möchten seinen Eltern und Freund*innen unsere Anteilnahme übermitteln und betonen, dass wir an ihrer Seite stehen. Nicht nur weil ihnen ihr Sohn genommen wurde, sondern auch weil sie im Verfahren gegen den Mörder ihres Sohnes mitansehen mussten, wie dieser Mord entpolitisiert und die rechte Gesinnung des Verurteilten Rolf Zielezinskis verschleiert wurde.

„Wir sind bestürzt, wie der Richter in Luke´s Fall, behaupten konnte, Zielezinski sei kein Nazi. Er hatte so viele illegale Waffen, Nazi-Devotionalien, Adolf Hitler-Büsten in seiner Wohnung, Gerätschaften zum Herstellen von Munition und trotzdem behauptet der Richter, dass er kein Nazi wäre. Das ist eine völlige Fehleinschätzung!“
(Phil Holland, Vater von Luke am 5.4.2017)

Kommt am 20. September um 18 Uhr an die Todesstelle
(Ringbahnstraße Ecke Walterstraße, Nähe S Neukölln)

Wir werden dort gemeinsam Blumen niederlegen und Kerzen entzünden um zu zeigen, dass wir nicht vergessen!

Verwirklicht mit uns den Gedenkort für Burak Bektaş

Uns fehlt noch immer Geld, das wir jetzt gerade dringend brauchen um die nächsten Schritte umzusetzen: Eine Gedenktafel, die Skulptur auf dem Sockel und die Gestaltung des Platzes. In einem halben Jahr soll der Gedenkort eingeweiht werden. Der Gedenkort ist ein politisches Zeichen, um die Geschichte von Burak Bektaş und die vielen anderen unaufgeklärten Morde mit möglichem rassistischen Hintergrund sichtbar zu machen!

Spendet unter Betterplace-Gedenkort-Burak

SAVE THE DATE: RECLAIM & REMEMBER

Möllner Rede im Exil am Sonntag, den 19. November 2017 um 16 Uhr im Hebbel am Ufer (HAU 1) in Berlin

Einladung zur Gedenkveranstaltung zum 25. Jahrestag des rassistischen Brandanschlags in Mölln.

Am 23. November 2017 jährt sich der mörderische Brandanschlag von Mölln zum 25. Mal. Am 23. November 1992 starben die 51jährige Bahide und die 10jährige Yeliz Arslan sowie die 14jährige Ayşe Yilmaz, nachdem zwei bekannte Neonazis das Wohnhaus der Familie Arslan in Brand gesetzt hatten.

Seit 2012 findet im kämpferischen Gedenken an dieses traurige Ereignis die Möllner Rede im Exil statt. Diese wird in diesem Jahr von der Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş in enger Kooperation mit Familie Arslan und dem Freundeskreis Mölln organisiert.

Die Möllner Rede im Exil 2017 findet statt am Sonntag, den 19. November 2017 um 16 Uhr im Hebbel am Ufer – HAU 1 (Stresemannstr. 29, 10963 Berlin).

25. Todestag von Günter Schwannecke in Berlin-Charlottenburg

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Sonntag, 27. August 2017 Gedenkkundgebung in Hamburg

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Pressemitteilung der Initiative Oury Jalloh vom 21.08.2017

Gründung einer unabhängigen internationalen Untersuchungskommission im Fall Oury Jalloh

Der renommierte Londoner Brandsachverständige Iain Peck äußerte in seinem vorläufigen Gutachten zum Brandversuch der Staatsanwaltschaft vom 18. August 2016 ernste Kritik an den offiziellen Ermittlungsvorgängen und dem generellen Umgang der deutschen Behörden mit dem ungeklärten Verbrennungstod von Oury Jalloh:
Bei einem Vorfall, bei dem ein Mensch zu Tode kommt, sollten den Interessen der Familie des Verstorbenen seitens des Staates der höchste Respekt und Rücksichtnahme entgegengebracht werden. (mehr…)

Beteiligung am Festival „ONK“ vom 14.-16. Juli – keine Mahnwache am 5. Juli

ONK/Offenes Neukölln - Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln Wir werden uns an dem ONK/Offenes Neukölln – Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln vom 14.-16. Juli 2017 mit einem Stand beteiligen.
Wir hoffen, wir sehen uns dort.

Wir laden euch zum Treffen, Reden, Essen und Schmökern ein – vom 14.-16. Juli – an dem Richardplatz in Neukölln.

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Außerdem rufen wir euch auf, die Petition des VVN-BDA für einen Berliner NSU-Untersuchungsausschuß zu unterzeichnen. Seit den Enthüllungen, das (inzwischen) 4 bundesweit führende Nazis aus dem direkten Umfeld des NSU vom LKA Berlin angeworben wurden, ist es dringend nötig, dieses genauer und auch parlamentarisch zu untersuchen. Das LKA Berlin, das u.a. den bundesdeutschen „Chef“ des Nazi-Netzwerks Blood & Honour und den Lieferanten des Sprengstoffs für den NSU als V-Mann geführt hat, soll den Mord an Burak aufklären?!

Gespräch zum NSU Tribunal und zum Forum am 8. Juni beim Radio FSK

(60 min.) link

Röportaj-“Radio Güncel“ fsk-Hamburg in Türkisch zum Tribunal „NSU-Komplex-auflösen“ und dem Forum der INITIATIVEN in Köln am 19. Mai 2017.

Gespräch mit Aktivist*innen der Ramazan Avcı Initiative aus Hamburg und der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş aus Berlin.

8 Haziran Perşembe Saat 19-20 — „NSU-Kompleksi dağıtılsın“ Konuklarımızla yayında olacağız

Gemeinsame Fahrt zum Tribunal – Nächste Mahnwache in Berlin am 5. Juli

Gemeinsam mit Familie, Angehörigen und Freunden von Burak reisen wir am Wochenende nach Köln zum Tribunal ‚NSU-Komplex-auflösen‘. Dort sind wir am Forum der Angehörige, Betroffene und Initiativen beteiligt und haben einen Info-Tisch.

Am 5. Juni wird es deswegen keine Mahnwache in Berlin geben, doch ihr könnt euch den 5. Juli schonmal im Kalender markieren für die nächste Mahnwache.

Wir sehen uns in Köln!

PS.
Mit Bestürzen haben wir von der Abschiebung von Selami Prizreni, Aktivist und Musiker, gehört und fodern ebenfalls seine sofortige Rückkehr Petition für Selami Prizreni / Roma Center Göttingen. Eigentlich wollte er beim NSU-Tribunal auftreten und teilnehmen…

Köln 19. Mai FORUM – Solidarische Perspektiven und Strategien

Beim Tribunal ‚NSU-Komplex-auflösen‘ 17. bis 21. Mai in Köln an der Keupstraße

Angehörige, Betroffene und Initiativen laden ein<br />
Freitag I 19. Mai 2017 I 10.00 bis 15.00 Uhr<br />
FORUM<br />
Solidarische Perspektiven und Strategien des Widerstandes

Angehörige und Betroffene von rechter/rassistischer Gewalt und Initiativen kommen zusammen zu einem Austausch über Solidarische Perspektiven und Strategien des Widerstands.
Ein wichtiger Aspekt dabei der länderübergreifende, communityübergreifende Austausch und Perspektive.
Rassististische Morde und Angriffe haben System …nicht nur seit dem NSU-Komplex …und nicht nur in Deutschland

Ort: Halle am Rhein (SSM) / Am Faulbach 2 / 51063 Köln
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Mittwoch 10. Mai 2017 – Broschürenvorstellung und Podiumsdiskussion zum NSU-Verfahren

Mittwoch 10.05.2017 – 19 Uhr // aquarium (Skalitzer Str. 6, neben Südblock) U-Kottbusser Tor

Auf dem Podium:
- Charlie Kaufhold
- Juliane Lang
- Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş
- Forschungsgruppe RechtRaumNSU
- Massimo Perinelli (Tribunal ‚NSU-
Komplex auflösen‘)

Demnächst endet der Prozess am Münchener Oberlandesgericht gegen Beate Zschäpe, das verbleibende Mitglied der Kerngruppe des NSU-Netzwerks und vier Unterstützer. Die versprochene lückenlose Aufklärung der Morde des NSU sowie die Untersuchung der Verstrickungen der Behörden in diese rassistische Verbrechensserie sind ausgeblieben. (mehr…)

5.5. Mahnwache in Gedenken an Burak Bektaş

von 17 bis 19 Uhr am Tempelhofer Feld
Eingang Herrfurthstraße/ Oderstraße

Einen Monat nach der Grundsteinlegung für den Gedenkort für Burak Bektaş wollen wir Euch am Tempelhofer Feld über unsere Forderung nach Aufklärung, was die letzten fünf Jahre passiert ist und den Gedenkort Burak Bektaş informieren.

Kommt vorbei!



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