Video von leftvision mit Beitrag zum Gedenken an Burak

Videomagazine vom 6. April 2020 „undsonstso #3 Berichte vom Rand des shutdowns“ von leftvision

LeftVision _Magazin Nr. 3 mit Moria in Griechenland, #LeaveNoOneBehind am Brandenburger Tor & Polizei die Meinungsfreiheit unterbindet – und ab 10:24 Min #BurakUnvergessen anschließend noch Medizinische Versorgung in der BRD nicht mehr für Alte und chronisch Kanke…

Videomagazin undsonstso # 2 / undsonstso # 1

Grussworte an das Gedenken an Halit Yozgat und Jorge Gomondai

Liebe Freundinnen und Freunde,

In Solidarität Gedenken wir an 3 aufeinanderfolgenden Tagen an Halit Yozgat ermordet am 6.4.2006 vom NSU in Kassel.
Jorge Gomondai ermordet am 6.4.1991 in Dresden.
Burak Bektaş ermordet ermordet am 5.4.2012 in Berlin.
Mehmet Kubaşık ermordet am 4.4. 2006 vom NSU in Dortmund.

Wir können nicht bei euch sein, aber mit unseren Herzen sind wir bei euch – Kalplerimiz sinzinle – Our Hearts are with you

Dieses Jahr werden unsere Gedenkveranstaltungen aufgrund der Corona-Krise auf eine besondere Weise durchgeführt, mit Auflagen, die das Leid noch mehr verstärken.

Wir trauern mit euch. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Ermordeten und ihren Freund*innen, heute im besonderen der Familie Yozgat und der Familie Gomondai…

Wir sehen die Kontinuität rechter/rassistischer Morde in Deutschland. Wir sehen den strukturellen Rassismus dahinter, das diesen den Boden schafft.

Wir sehen aber auch die Kraft eurer Liebe zu den Menschen, die euch gewaltsam genommen wurden. Und es scheint als ein unermüdlicher Kampf, aber ihr seid diejenigen, die am ehesten Wissen, wie schwer es zu ertragen ist. „Das Feuer brennt da, wo es hinfällt.“

Daher möchten wir an eurer Seite stehen. Wir möchten Gerechtigkeit für das Geschehene und wir möchten keine weiteren Opfer. Familie Yozgat, Familie Kubaşık und Familie Şimşek haben gemeinsam 2006 appelliert: „Kein 10.Opfer.“
Und doch geschah dieser. Und Weitere geschahen…

Dieser Tage wird das schriftliche Urteil im NSU Prozess erwartet und wir alle wissen, um der milde die das Gericht walten lässt mit den Täter*innen und vertuscht um den Komplex der dahinter steckt.

Wir wollen kein weiter so. Wir wollen Kein Mölln, Kein Hamburg, Kein Nürnberg, Kein Dresden, Kein Berlin und Kein Hanau,

Wir wollen Aufklärung und wir wollen Gerechtigkeit.

Gegen jeglichen Rassismus – für eine bessere Welt.

solidarische Grüsse
Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş

#BurakUnvergessen – einige Fotos

Fotos von Burak Bektaş 8. Todestag am 5. April 2020

mehr Fotos in größerer Auflösung

Fotos von Neukölln-Blogsport

wenige Fotos von Berlin gegen Nazis

Plakatier-Video

#BurakUnvergessen – Videos vom Tribunal NSU-Komplex auflösen

facebook-video

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Tribunal NSU-Komplex auflösen

#BurakUnvergessen – Grußwort von NSU-Watch

zum Anhören: archive.org (mp3)

Liebe Familie Bektaş, liebe Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş,

obwohl wir heute leider nicht gemeinsam am Gedenkort stehen können, wollen wir mit euch gemeinsam Burak gedenken. Wir wollen mit euch alle daran erinnern, dass sein Mord auch am achten Jahrestag immer noch nicht aufgeklärt ist. Ein rassistisches Motiv für die Tat liegt nahe, wird aber von den Behörden weiterhin nicht erkannt. Wir kennen diese Arbeit der Behörden aus dem NSU-Komplex und wir müssen lernen, dass sich seitdem an polizeilichen Ermittlungen und Verlautbarungen nicht viel geändert hat.

Längst konntet ihr durch eure unermüdliche Arbeit herausfinden, dass die Polizei nie konsequent in Richtung eines rechten Motivs für den Mord an Burak ermittelt hat. Unterdessen sind weitere Betroffene in Neukölln seit Jahren mit rechtem Terror konfrontiert, der auch einen
weitere Toten, Luke Holland, gefordert hat. Diese Serie muss aufhören!

Wir fordern die sofortige konsequente Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş, wir fordern die Aufdeckung und Entwaffnung des Neonazinetzwerkes in Neukölln. Die Betroffenen wissen, um wen es sich handeln könnte. Es muss ihnen zugehört werden! Wir von NSU-Watch senden euch an diesem schweren Tag solidarische Grüße und wünschen
euch viel Kraft in eurem Ringen um Aufklärung.

NSU Watch

#BurakUnvergessen – Gedenken – 8. Todestag von Burak Bektaş am 5. April 2020

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir können unser Gedenken an Burak am 5. April 2020 nicht so durchführen, wie wir es gern tun würden. Unsere Demonstration haben wir abgesagt. Wir haben aber den Umständen entsprechend (Corona-Krise) umgeplant:

ONLINE werden wir Buraks 8. Todestag mit unserem Gedenken und Grussbotschaften als Audio- und Videobotschaften oder Bildern unter #burakunvergessen virtuell gestalten.

Auch Ihr könnt dies tun. Dafür könnt Ihr auch unsere Schilder mit Fragen und Forderungen verwenden. Diese findet ihr als PDF-Dateien auf unseren Blog.
Druckt sie aus, verbreitet sie, macht Fotos und teilt diese oder die Beiträge von anderen Menschen auf social media – #burakunvergessen – oder schickt sie uns zu per Mail (burak-initiative[ät]web.de).

OFFLINE laden wir herzlich ein an Buraks 8. Todestag individuell zu Gedenken und am Gedenkort Burak Bektaş (Rudower Strasse/Möwenweg in Berlin) nachmittags Blumen niederzulegen. Ihr könnt die Schilder gern ausdrucken und zum Gedenkort bringen oder in der Stadt verbreiten…

Der Todestag von Burak Bektaş ist nicht verschiebbar!

- vielen Dank für die Grußworte, die wir schon veröffentlichen konnten.

#BurakUnvergessen – Grußwort der Semra Ertan Initiative

In Gedenken an Burak Bektaş
5.4.2020

Wir gedenken Burak. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und bei seinen Freund*innen, die wie wir noch immer vor vielen offenen Fragen stehen:
- Wer hat Burak Bektaş ermordet?
- War Rassismus das Motiv?
- Gab es Parallelen zum NSU?
- Wurde genug ermittelt?
- Wurden die Aussagen der Opfer ernst genommen?

Rassismus ist in der Gesellschaft so tief verankert, dass wir so lange von einem rassistischen Motiv ausgehen müssen, bis das Gegenteil bewiesen ist.
Wir von der Initiative in Gedenken an Semra Ertan unterstützen die Aufklärung dieser Fragen und stehen solidarisch an der Seite der Liebsten von Burak, der Initiative und allen weiteren Menschen, die das Gedenken an Burak aufrecht erhalten.

Burak ist und bleibt unvergessen.

Und wir gedenken auch Luke Holland, der gestern am 4. April, 36 Jahre alt geworden wäre.

Semra Ertan hat sich vor 38 Jahren in Hamburg das Leben genommen, um gegen den zunehmenden Rassismus in Deutschland zu protestieren. Sie arbeitete als technische Bauzeichnerin und Dolmetscherin und schrieb über 350 Gedichte und Satiren. Das Gedenken an Semra Ertan wach zu halten, ihre Botschaft weiter zu tragen und ihr poetisches Werk bekannt zu machen, ist Ziel unserer Initiative. Wir möchten diese Grußbotschaft mit einem Ihrer Gedichte beenden:

Was ich mir wünsche!…

An einem kalten Wintertag
Es könnte ein Donnerstag sein
Und leise Schnee rieseln.

Ich säße an einem Ofen,
Und für euch beginne ich zu schreiben.

Auch wenn ich eine unerfahrene Dichterin wäre,
Schreiben ich, was ich zu sagen hätte.

Wer sagte, „im Land gäbe es keine Dichter“
Jeden Tag kommt ein Nachwuchs.

Ich werde kein anderes Gedicht aneignen,
Großzügig werde ich meine Schriften anbieten.

Aber leider zu spät, werden sie es wertschätzen,
Dann werde ich von allen Ahnungslos in weiter Ferne sein.

Semra Ertan, 1977

semraertaninitiative.wordpress

#BurakUnvergessen – Grussbotschaft Gülistan Ayaz Avcı

Grussbotschaft von Gülistan Ayaz Avcı, Witwe von Ramazan Avcı ermordet von Nazis am 24. Dezember 1985 in Hamburg:

Irkçılık gibi bağnaz ve insanlık dışı bir saldırı sonucu gencecik evlatlarını toprağa vermek zorunda kalan Bektaş ailesinin yıllardır dinmeyen acılarını, aynı ortak kaderi yaşamış biri olarak en derin hislerimle paylaşıyorum.

Orada sizlerle birlikte olup duygularımı şahsen dile getiremediğim için üzgünüm. Yanınızda olup şahsen acınızı paylaşmak isterdim.

Her kayıp zordur, ama henüz hayatın başında olan evlatların acısı hiç bir şeye benzemez ve başka bir zordur. Biz geride kalanlara düşen ise o zorluğun içinde azimle ayakta durup bağnazlık ve cehaletten beslenen Irkçılığa karşı güçlerimizi birleştirerek, hep birlikte karşı koymaktır.

Başta Bektaş ailesine ve içerisinde bulunduğumuz çok zor koşullara rağmen Burak‘ı unutmayan herkese, diğer bütün mağdur ailelerine, yakınlarına derin üzüntülerimi sunuyor, acılarını yürekten paylaşıyor, selamlarımı gönderiyorum..

Gülistan Avcı

#04.04.2020 – Initiative 19.Februar – Hanau Grussworte

Wir erhalten die Erinnerung an Euch aufrecht

Wir trauern um

Ferhat Unvar
Said Nesar Hashemi
Vili Viorel Păun
Mercedes Kierpacz
Sedat Gürbüz
Kaloyan Velkov
Fatih Saraçoğlu
Gökhan Gültekin
Hamza Kurtović

Wir trauern auch noch immer um

Halit Yozgat, der am 06. April 2006
Mehmet Kubaşık, der am 04. April 2006
Burak Bektaş, der am 05. April 2012
Jorge Gomondai, der am 06. April 1991,
Luke Holland, der am 20. September 2015

aus rassistischen Motiven ermordet wurde.

Hamza Kurtović wäre heute 23 Jahre alt geworden

Fatih Saraçoğlu wäre am 01. April 35 Jahre alt geworden

Gökhan Gültekin wäre am 31. März 38 Jahre alt geworden

Luke Holland wäre heute 36 Jahre alt geworden

#SayTheirNames

facebook-19FebruarHanau / twitter.com/19FebruarHanau / 19feb-hanau.org

#BurakUnvergessen – Grussbotschaft Ibrahim Arslan

„Das Erinnern erkämpfen – An das Geschehene, an das Vergessene und Verschwiegene, an die Folgen, an das davor und danach.“

Rassistische Strukturen erkennen, Rassismus bennenen und bekämpfen gehört zur Notwendigkeit in dieser Gesellschaft.

Grad in diesen Zeiten der Krise erwarten Millionen Migranten von der Justiz, Politik, Medien sowie der gesamt Gesellschaft in Deutschland, die gleiche Solidarität gegen Rassismus sowie gegen ein Virus.

Die Rassismus Pandemie nimmt genauso leben von uns wie eine Virus Pandemie. Es ist gefährlich, heimtückisch, hinterhältig und feige.

In diesen schweren Tagen der Erinnerung und leid der Familie Bektaş, stehen wir nach wie vor hinter der Familie. Wir haben unseren Bruder, unseren Sohn und unser Kind verloren Burak Bektaş. Wir möchten auch heute ein Teil eurer Erinnerung sein. Burak starb nicht allein, es sind schon ganz viele zu Opfern von Rassismus gemacht, diese Menschen wurden nicht nur von einzelnen Nazis ermordet, sondern auch von strukturellen Rassismus. Es sind die Politiker, die Medien, die Justiz und diese gesamt Gesellschaft die diese Menschen im gewissen haben, denn sie lassen nach wie vor Rassismus geschehen.

Wir werden bei den Angehörigen sein sie unterstützen und ihren Forderungen gerecht werden denn:

Opfer und Überlebende sind keine Statisten, Sie sind die Hauptzeugen des Geschehenen!

Gedenken Mölln 1992

#BurakUnvergessen – Grussworte von Candan Yılmaz Özer

Grussworte von Candan Yılmaz Özer 5.4.2020, die Witwe des 2017 an den Spätfolgen des Nagelbombenanschlags des NSU in der Kölner Keupstraße verstorbenen Atilla Özer:

Kein Virus der Welt kann den Verlust eines Menschen..den Schmerz einer Mutter überbieten. Auch wenn wir nicht zusammen dieses Jahr gedenken können…Wir werden nicht vergessen oder es zulassen das es vergessen wird…Wir sind ein Teil der deutschen Geschichte … In Gedanken sind mein Sohn Mustafa Kemal und ich Candan Yılmaz Özer bei euch ❤

#BurakUnvergessen – Remziye Satır Grussbotschaft aus Duisburg

Video-Grußbotschaft von Remziye Satır auf Türkisch

zum Ansehen: archive.org (mp4)

hier die Übersetzung ins Deutsche:

Merhaba liebe Freunde,

ich bin Remziye Satır. Ich bin die älteste Tochter der Familie, die am 26. August 1984 in Duisburg durch einen rassistischen Brandanschlag getötet wurde. Bei diesem Brandanschlag habe ich meine Mutter Ferdane Satır, meinen Bruder Ümit Satır, meine Schwestern Songül Satır, Çiğdem Satır, Zeliha Satır, ihren Mann Rasim Turhan und deren Baby Tarık Turhan für immer verloren. Deren einzige Schuld war es „Ausländer“ zu sein. Wie auch Mehmet Kubaşık, das achte Opfer des NSU, der am 4. April 2006 in Dortmund in seinem Kiosk von NSU-Mördern auf brutaler Weise hingerichtet wurde, und wie der erst 21 Jahre alte Halit Yozgat, der neunte NSU-Opfer, der nur zwei Tage infolge, am 6. April 2006, wieder von NSU-Mördern, in seinem eigenen Internet Café durch Kopfschüsse auf grausamer Art ermordet wurde.

Am 5. April 2012 wurde der 22jährige Burak Bektaş, der mit einer Gruppe von Freunden unterwegs war, Ziel eines Täters bzw. Tätern. Der Täter/Die Täter näherten sich der Gruppe und schossen erbarmungslos. Burak Bektaş überlebte diesen Angriff nicht, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Burak Bektaş war gerade mal 22 Jahre alt. Der/die Täter konnten immer noch nicht gefasst werden. Sie sind unter uns. Wer wird wohl das nächste Opfer? Die Familie von Burak behauptet, dass nicht genügend ermittelt wurde, schon gar nicht in Richtung Rassismus. Ich begrüße diese Behauptung vom Herzen. Dieses Beispiel haben wir auch bei den Morden in Hanau gesehen. In Hanau hieß es, dass es ein psychisch Kranker war, der alleine handelte, dass Rassismus keine Rolle spielte. Kann ein psychisch Kranker kein Nazi sein? Müssen diese Mörder ein Hakenkreuz am Hals tragen, damit wir sie als Nazis identifizieren? Wer von uns wird wohl als nächstes Opfer von Rassisten?

Ja, meine Freunde, euer Schmerz ist auch unser Schmerz. Vom ganzen Herzen sind wir bei euch. Ihr seid nicht allein. Damit unser Schmerz lindern kann, damit unsere Kinder in Frieden zusammenleben können, für eine bessere Zukunft, müssen wir zusammenhalten. Mit Liebe und Respekt.

Ich bin Remziye Satır. Ich bin gerade in Mersin/Türkei. Wegen dem Corona-Virus kann ich leider nicht in Deutschland sein. Ich grüße euch alle vom Herzen. Ihr seid nicht alleine, mein Herz ist bei euch.“

Initiative DU 26. August 1984

#BurakUnvergessen – Grußbotschaft RA Theunes

Grußwort von RA Lukas Theune – Anwalt der Familie mit Statement zur Ermittlungsarbeit der Polizei

zum Anhören: archive.org (mp3)

#BurakUnvergessen – Grußwort der ANA

Grußwort der Autonomen Neuköllner Antifa zum Anhören: archive.org (mp3)

#BurakUnvergessen – Redebeitrag der Burak-Ini zum 8. Todestag

zum Anhören: archive.org (mp3)

Redebeitrag der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş als PDF

Heute wäre Luke Holland 36 Jahre alt geworden — Our Hearts are with you today

Our Hearts are with you today – it´s the 36th birthday of Luke Holland today.

Luke was brutally murdered on Septembre 20th, 2015 by Nazi Rolf Zielezinski in Berlin Neukölln. He was 31 years at the time, a young British lawyer and he lived in Berlin.

In the court case the judge did not want to recognize a right wing motive of the murderer, which is why the perpetrator in July 2016 was convicted for the murder of Luke Holland to only 11 1/2 years of imprisonment. In contrast to this, as the court itself noted, the apartment of the perpetrator was full of Nazi devotionalia, Hitler busts, a Landser poster, various manipulated and ready to shoot weapons, ammunition and a kilo of black powder. The murderer had spoken contemptuously about „the foreigners“ in the neighbourhood on several occasions as well. The court was also aware that Zielezinski had complained, that in the bar Del Rex, in front of which he later committed the murder, only English had been spoken.

Rita Holland, the mother of Luke Holland, died last year, on October 21st, 2019, because she could no longer bear the pain of having lost her son. The death of Rita Holland has also to be attributed to the Nazi Rolf Zielezinski.
Rita and Phil said: „Luke had to die, because he spoke English.“

The parents of Luke Holland, Rita and Phil, said repeatedly during the trial of their son’s murderer in Berlin, that their son would still be alive, had the murder of Burak Bektaş been seriously investigated. Burak Bektaş was shot dead on April 5th, 2012 in Berlin- Neukölln, two of his friends survived seriously injured. Who did the killing is still undetermined.

Phil Holland wanted to be in Berlin with us today to remember Luke and celebrate his birthday together with us. The Corona crises made this impossible. Until today Phil Holland demands clarification in the case of the murder of Burak Bektaş!

Greetings to Manchester. Our hearts are with you.

Mehmet Kubaşık & Halit Yozgat

Mehmet Kubaşık wurde am 4. April 2006 vom NSU in Dortmund ermordet. Seit dem 8. November 2019 heißt der Platz Münsterstraße/Mallinckrodtstraße/Kleine Burgholzstraße in der Dortmund Nordstadt nun Mehmet-Kubaşık-Platz. Die Initiative „Tag der Solidarität“ Dortmund, hat das Gedenken an Mehmet Kubaşık wegen Covid-19 verschoben.

Halit Yozgat wurde 2 Tage später am 6. April 2006 in Kassel ermordet. Die Initiative 6. April Kassel ruft zur Digitale Versammlung zum Gedenken an Halit Yozgat auf und zum individuellen Gedenken vor Ort.

#BurakUnvergessen – Gedenken – 8. Todestag von Burak Bektaş am 5. April 2020

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir können unser Gedenken an Burak am 5. April 2020 nicht so durchführen, wie wir es gern tun würden. Unsere Demonstration haben wir abgesagt. Wir haben aber den Umständen entsprechend (Corona-Krise) umgeplant:

ONLINE werden wir Buraks 8. Todestag mit unserem Gedenken und Grussbotschaften als Audio- und Videobotschaften oder Bildern unter #burakunvergessen virtuell gestalten.

Auch Ihr könnt dies tun. Dafür könnt Ihr auch unsere Schilder mit Fragen und Forderungen verwenden. Diese findet ihr als PDF-Dateien auf unseren Blog.
Druckt sie aus, verbreitet sie, macht Fotos und teilt diese oder die Beiträge von anderen Menschen auf social media – #burakunvergessen – oder schickt sie uns zu per Mail (burak-initiative[ät]web.de).

OFFLINE laden wir herzlich ein an Buraks 8. Todestag individuell zu Gedenken und am Gedenkort Burak Bektaş (Rudower Strasse/Möwenweg in Berlin) nachmittags Blumen niederzulegen. Ihr könnt die Schilder gern ausdrucken und zum Gedenkort bringen oder in der Stadt verbreiten…

Der Todestag von Burak Bektaş ist nicht verschiebbar!

#LeaveNoOneBehind – Aktion am 5. April verboten

Parallel zu unserem individuellen Gedenken an Buraks 8. Todestag wollten Seebrücke und weitere Gruppen vor dem Brandenburger Tor von 12 bis 16 Uhr am 5. April Spuren hinterlassen.

Gemeinsamer bundesweiter Aktionstag am 5. April zur Evakuierung der griechischen Lager. – nannten sie es.

Nun müssen sie auf ihrem Facebook-Account bekannt geben das diese Aktion verboten wurde:
„Die Berliner Polizei hat die Veranstaltung vorerst untersagt. Gegen das Verbot der Aktion ziehen wir gegenwärtig vor Gericht. Eine endgültige Entscheidung werden wir erst morgen Nachmittag haben. Sollte das Verbot
bestehen bleiben, findet die Aktion NICHT am Brandenburger Tor statt. Wir überlegen uns aber bereits einen Plan B.“



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