Archiv für Januar 2016

Mahnwache am Freitag, den 5. Februar „Wir fordern Neuausrichtung der Ermittlungen!“

Mahnwache vor dem Gebäude der Berliner Staatsanwaltschaft in der Turmstr. 91
Freitag, 5. Februar 2016, um 12 Uhr

Als Reaktion auf Anfang Januar bekanntgewordene Details zu den bisherigen Ermittlungen im Fall Burak Bektaş ziehen wir vor das Gebäude der Berliner Staatsanwaltschaft, um unserer Forderung nach einer konsequenten Neuausrichtung der Ermittlungen mit Blick auf ein mögliches rassistisches Tatmotiv Nachdruck zu verleihen.

  • Warum leugnet der zuständige Berliner Staatsanwalt Dieter Horstmann die Existenz einer intern durchgeführten Operativen Fallanalyse, die ein rechtes/rassistisches Motiv im Mordfall Burak Bektaş als mögliche Tatversion benennt?
  • Warum wird Tatzeugen im Mordfall Burak Bektaş die Gegenüberstellung mit Rolf Z., dem mutmaßlichen Mörder des im September 2015 verstorbenen Luke Holland verweigert, obwohl es im Zuge der Ermittlungen im Fall Burak Bektaş bereits einen (mehr…)

Einladung zu einem Pressegespräch

am 5. Februar 2016 – 10:30 Uhr
in der Dorotheenstädtischen Buchhandlung, Turmstr. 5, Berlin-Moabit

Parlamentarische Anfragen in Abgeordnetenhaus und Bundestag zum Mordfall Burak Bektaș / Politische Bewertung der Ermittlungen

Als Initiative fordern wir öffentliche Transparenz zu den Ermittlungen im Mordfall Burak Bektaş. Insbesondere wollen wir wissen: Wurden Ermittlungen über die lokale Ebene hinaus geführt? Wurde ein möglicher politischer Hintergrund in den Ermittlungen konsequent berücksichtigt? Wurden Konsequenzen aus den Fehlern in den NSU-Ermittlungen gezogen?

mit

  • Canan Bayram (MdA) Abgeordnetenhaus von Berlin / Mitglied des Innen- und Rechtsausschuss
  • Martina Renner (MdB)
    Bundestagsabgeordnete / Mitglied des Innenausschusses /
    stellvertretende Vorsitzende im thüringischen Untersuchungsausschuss zum NSU
  • Ulrike Schmidt / Rolf Sommer
    Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş

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Pressemitteilung „Der Fall Burak Bektaş muss neu aufgerollt werden!“

Initiative kritisiert Staatsanwalt Horstmann für Falschaussage und fordert die Einsetzung neuer Ermittler.

Am Montag, den 11. Januar 2016 richteten sich die Familien der beiden in Berlin-Neukölln Ermordeten Burak Bektaş und Luke Holland gemeinsam mit ihren Anwälten Ogün Parlayan, Mehmet Daimagüler und Onur Özata mit einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit. Die „Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak“ unterstützt die dort gestellten Forderungen nach bundesweiten Ermittlungen und der Übertragung des Falls an die Generalbundesanwaltschaft.

Die Initiative übt zudem scharfe Kritik an Staatsanwalt Horstmann und den zuständigen Polizeistellen bezüglich der bisherigen Ermittlungen:

• Umgang mit der Operativen Fallanalyse (OFA)

In einem Schreiben vom 23.07.2014 an die Anwälte erklärte der zuständige Staatsanwalt und Leiter der Ermittlungen im Fall Burak, Dieter Horstmann (mehr…)

Pressespiegel zum Pressegespräch zur Ermordung von Burak Bek­taş und Luke Holland in Berlin Neukölln

Am 11.01.2016 fand ein Pressegespräch im Haus der Bundespressekonferenz mit den Eltern von Luke Holland und Burak Bek­taş und ihren Anwälten Mehmet Daimagüler, Ogün Parlayan und Onur Özata statt.
Es wurden einhellig die Berliner Ermittlungsbehörden für ihre Tatenlosigkeit kritisiert und gefordert, daß die Ermittlungen zur Ermordung von Burak Bek­taş und Luke Holland von der Generalbundesanwaltschaft übernommen werden.
Der Berliner Staatsanwalt leugnet zum Beispiel die Existenz einer operativen Fallanalyse (OFA) des Mordes an Burak, die von den Ermittlungsbehörden selbst in Auftrag gegeben wurde. In der OFA wurde ein rassistischer bzw. rechter Hintergrund als mögliche Tatversion benannt und entsprechende Ermittlungsschritte sind damit zwingend gefordert!

Hier der Pressespiegel: