SPENDENAUFRUF für den Gedenkort für Burak Bektaş

Gemeinsam mit Familie Bektaș kämpfen wir seit Buraks gewaltsamen Tod im April 2012 für die Aufklärung des Mordes und ein angemessenes Gedenken. Mit einem Gedenkort für Burak und all die anderen unaufgeklärten Morde an Migrant*innen wollen wir der Forderung nach Aufklärung Nachdruck verleihen. Dafür benötigen wir eure Unterstützung! Im Januar soll der Guss der Skulptur erfolgen, damit sie wie geplant am 6. Todestag im April in Neukölln eingeweiht werden kann.

KNAPP 5.000 EURO FEHLEN NOCH FÜR DIE SKULPTUR

BITTE UNTERSTÜTZT UNS UND SPENDET:

gedenkort-fuer-burak.org/spenden oder

betterplace.org/ein-gedenkort-fur-burak-bektas

oder per Überweisung unter dem Stichwort „Gedenkort Burak“ auf das folgende Konto:

ANTIRASSISTISCHE INITIATIVE E.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE46100205000003039600
BIC BFSWDE33BER
Verwendungszweck: GEDENKORT BURAK

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Hintergrund und Ziele:

Familie Bektaș kämpft seit Buraks gewaltsamen Tod im April 2012 für die Aufklärung des Mordes und ein angemessenes Gedenken. Die Mutter wünscht sich einen sichtbaren Gedenkort für ihren ermordeten Sohn. Diesen Wunsch setzen wir mit eurer Hilfe in die Tat um.

Es entsteht ein Gedenk- und Lernort in der Nähe des Tatorts, der an Burak Bektaș erinnert sowie daran, dass der Mord nicht aufgeklärt ist. Damit verweist er auf die vielen weiteren unaufgeklärten Morde an Migrant*innen und den Rassismus, den sie in unserer Gesellschaft erleben.

Burak Bektaș war ein junger Mann wie viele andere.

Er wurde am 5. April 2012 in Berlin-Neukölln von einem Unbekannten ermordet, zwei weitere Jugendliche wurden dabei lebensgefährlich verletzt. Der Tathergang lässt uns aufhorchen: Nur wenige Monate nach der Selbstenttarnung des NSU schießt ein weißer Mann wortlos auf eine Gruppe als migrantisch wahrgenommener Jugendlicher. Es gab keine persönliche Beziehung zwischen Opfern und Täter. Es gab keinen Wortwechsel, keinen Streit, keine Auseinandersetzung. Die Überlebenden fühlen sich an eine „Hinrichtung auf offener Straße“ erinnert. Ein rassistisches Motiv drängt sich auf. Handelt es sich bei diesem Mord um eine NSU-Nachahmungstat? Die Parallelen im Tathergang sprechen dafür. Die Polizei hat bis heute keine Ermittlungsergebnisse erzielt.

Der geplante Gedenkort steht für all den Schmerz, die Trauer und die Wut, welche Buraks Angehörige seit dem Mord begleiten. Der Gedenkort soll ein Ort des lebendigen Erinnerns und der Begegnung sein sowie öffentlich darauf hinweisen, dass die Tat bis heute nicht aufgeklärt ist. Damit verweist er über den Einzelfall hinaus auf die vielen weiteren unaufgeklärten Morde an MigrantInnen und konfrontiert (die BesucherInnen) mit den rassistischen Verhältnissen in unserer Gesellschaft. Zur Auseinandersetzung mit diesen soll er deshalb in Kooperation mit Schulen und Jugendclubs ein Ort des Lernens im Stadtteil sein. Denn der Kampf um Aufklärung und Gedenken gehört für uns zusammen.

Um den Angehörigen die gestalterische und politische Unabhängigkeit zu sichern, wird der Gedenkort ausschließlich über Spenden finanziert. Deshalb sind wir auf jede finanzielle Beteiligung angewiesen.

Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektas
Kampagne für einen lebendigen Gedenkort

mehr Informationen unter:
gedenkort-fuer-burak.org
burak.blogsport.de
facebook.com/Burak.unvergessen
e-mail: kontakt [at] gedenkort-fuer-burak.org

Alle Spenden sind steuerlich absetzbar.