Gedenken an Burak Bektas am 15. Februar am Tatort

Pressemitteilung 13.03.2014

Am 14. Februar wäre der ermordete Burak Bektas 24 Jahre alt geworden

Buraks Freundinnen und Freunde, Familie und Unterstützende werden am Samstag, 15. Februar 2014 um 15 Uhr an jene Stelle gegenüber dem Neuköllner Krankenhaus gehen, wo der unfassbare und bis heute ungeklärte Mord an Burak Bektas stattfand.

Das bleierne Schweigen, dass Behörden und Politik seit fast über einem Jahr über den Tod von Burak legen, finden wir weiterhin nicht hinnehmbar. Noch immer gibt es keinerlei Ermittlungsergebnisse.

„Wir fordern eine rückhaltlose Aufklärung des Mordes und des zweifachen Mordversuchs! Wir setzen uns ein für eine sensibilisierte Gesellschaft, die rassistische Morde nicht mehr stillschweigend hinnimmt. Wir fordern weiterhin, dass im Fall des Mordes an Burak aufgrund der vorliegenden Hinweise gezielt in Richtung eines rassistischen oder neo-nazistischen Verbrechens ermittelt wird.“, so eine Sprecherin der Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektas.

Mittlerweile führt der RBB den Mordfall Burak als Verdachtsfall bezüglich eines rassistischen Hintergrunds:
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Am 5. April 2012 schoss ein Mann in Berlin-Neukölln mitten in der Nacht auf eine Gruppe migrantischer Jugendlicher. Dabei tötete er Burak B. und verletzte zwei weitere junge Männer schwer. Der Mörder bisher nicht gefasst. Es liegen keinerlei Informationen vor, inwiefern die Behörden ein rassistisches Tatmotiv in Betracht ziehen und was sie in diese Richtung ermittelt haben.

In der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak haben sich Angehörige sowie Freundinnen und Freunde Buraks, antirassistische und antifaschistische Gruppen und engagierte Personen aus Neukölln zusammengeschlossen.