25 Jahre Reclaim and Remember Mölln 1992 – Gedenkkundgebung am 23.11.2017 in Mölln

Die Möllnerinnen und Möllner gedenken zum 25.Jahrestag der rassistischen Brandanschläge in Mölln, den ermordeten Bahide und Yeliz Arslan und Ayşe Yılmaz.

Niemals verzeihen-niemals vergessen

Familie Arslan, Familie Yilmaz, der Freundeskreis, andere Angehörige und Betroffene rechter Gewalt, sowie UnterstützerInnen und Initiativen bundesweit erinnern und klagen an.

Stilles Gedenken
Die offizielle Gedenkfeier der Stadt Mölln zum 25.Jahrestag gedenkt zusammen mit noch mehr Offiziellen aus Bund und Ländern aus Deutschland, dem Türkischen Konsul, einer Delegation aus der Türkei, VertreterInnen aus Kirche und Moschee und der türkischen Gemeinde den Ermordeten im stillen Gedenken und mit Mahnen.

Aus der Gedenkveranstaltung der Familie geht es über in offizielles Gedenken, gemeinsam.

Versöhnung?
Noch nach 25 Jahren ist die Sehnsucht nach einer Versöhnung spürbar groß.

Eine Versöhnung ist möglich, wenn die Worte keine Lippenbekenntnisse sind, sondern wenn der Wunsch nach Versöhnung vom Herzen kommt.

Die Möllnerinnen und Möllner könnten das zusammen schaffen, so scheint es.

Möllner Rede im Exil 2017 in Berlin am 19.11.2017


Gemeinsam mit über 500 Menschen gedachten wir am 19.11.2017 im Berliner Theater HAU Hebbel am Ufer Yeliz Arslan, Ayşe Yılmaz und Bahide Arslan, die vor 25 Jahren beim rassistischen Brandanschlag in Mölln 1992 getötet wurden, sowie Burak Bektaş, Süleyman Taşköprü, Oury Jalloh und allen anderen Opfern rassistischer Gewalt. „Wir sind keine Statisten, sondern Hauptzeugen“ (Ibrahim Arslan) und nicht nur Zeugen, sondern Anklagende gegen den Rassismus in dieser Gesellschaft. Wir gedenken und gleichzeitig kämpfen wir für eine andere Gesellschaft. Es war sehr bewegend mit euch allen. Herzlichen Dank dafür!

At the 19th Novembre 2017 together with more than 500 people we remembered at the Berlin theater „HAU Hebbel am Ufer“ Yeliz Arslan, Ayşe Yılmaz and Bahide Arslan who were killed 25 years ago at the racist arson in Mölln 1992, as well as Burak Bektaş, Süleyman Taşköprü, Oury Jalloh and all other victims of racist violence. „We are not extras, but witness“ (Ibrahim Arslan) and not only witnesses, but accusing against racism in this society. We remember, and at the same time, we fight for another society. It was very moving with all of you. Thank you very much!

Möllner Rede im Exil 2017 – Reden der Familien Arslan

Rede von Ibrahim Arslan

Rede von Ahmet Arslan

Rede von Hava Yılmaz

Rede von Faruk Arslan

Möllner Rede im Exil 2017 – Joram Bejarano hält Hauptrede stellvertretend für Esther Bejarano

Joram Bejarano vertritt seine Mutter Esther Bejarano, da diese leider erkrankte, und hält ihre Rede, vielen Dank an Esther und Joram Bejarano.

Es war Euer Wunsch, der mich heute hier nach Berlin gebracht hat und der mich mit Euch, gemeinsam mit den vielen Menschen hier an Bahide, Yeliz und Ayşe gedenken lässt und ich danke Euch, da ich sehr gerührt darüber bin, ein Teil des 25 jährigen Gedenkens sein zu dürfen.

In der Türkei gibt es ein Sprichwort: „Das Feuer brennt dort, wo es hinfällt“. Der Schmerz trifft die, die Leid erfahren haben. Ich spreche hier zu Euch als Eure Freundin, als Tochter und Schwester.

Meine Familie, sowie Millionen von Menschen, sind einer kranken und hasserfüllten Ideologie zum Opfer gefallen. Wir haben das gleiche Leid erleben müssen, wir mussten erfahren, dass geliebte Menschen AUS UNSEREM UND IHREM Leben gerissen wurden und unsere Welt ein Ort von Dunkelheit und Trauer wurde.

Es ist dieselbe Gesinnung, derselbe Hass und dieselbe Niedertracht, die uns unsere geliebten Mütter, Väter, Kinder, Schwestern und Brüder entrissen und uns ins Unglück gestürzt hat. Es ist der Rassismus, der so viele Menschen getötet hat und der auch heute noch tötet. Die gleiche Kälte und Ohnmacht, die wir spüren mussten und müssen, die gleiche Verzweiflung, allein und machtlos zu sein.

Ja machtlos zu sein, denn es ist auch die Ignoranz und Akzeptanz der Politik, der Behörden, der Medien und leider auch der Gesellschaft, die uns, den Opfern, den Familien und unseren Freundinnen und Freunden das Gefühl gibt machtlos und allein zu sein.

Ich musste zusehen, wie rassistische Richter, Ärzte, Beamte, Massenmörderinnen und Massenmörder unbehelligt weiterleben konnten, ohne für ihre grausamen Taten zur Rechenschaft gezogen zu werden. Sie besetzten ihre gewohnten Positionen und Ämter und konnten unbehelligt ihren Nazismus und ihren Hass aufrechterhalten. Das war für uns unerträglich und hat dafür gesorgt, dass die Ideologie weiter leben konnte.

Der Nazismus und Rassismus wurde in diesem Land auch nach 1945 weder politisch noch gesellschaftlich so konsequent bekämpft, wie er hätte bekämpft werden müssen und können. Er konnte sich auch weiterhin in staatlichen Strukturen festhalten, vor allem im Verfassungsschutz und der Justiz, und ja sogar noch mehr, er konnte sich wieder ausbreiten.

Um es klar auszusprechen, ohne das Wegschauen und das Decken nach 1945 hätte es das Oktoberfestattentat, Rostock Lichtenhagen, Hoyerswerda, Solingen und Mölln und den NSU so nicht geben können. Es hätten aus den Erfahrungen und Ereignissen des Nationalsozialismus die richtigen Konsequenzen gegen den Hass gezogen werden müssen.

Es gab jedoch eine Toleranz gegen Täterinnen und Täter und Nazis wurden und werden in diesem Land direkt und indirekt, durch politische Kampagnen und das Schweigen und Wegschauen ermutigt, weiter Hass und Leid zu verbreiten.

Das ist der rote Faden von damals zu heute. Es ist auch hier die gleiche Ignoranz und Akzeptanz – ja eine traurige und leidvolle Tradition, die wir zu verschiedenen Zeiten im gleichen Land erleben mussten!

Das Feuer brennt eben dort wo es hinfällt!

Liebe Familie Arslan und liebe Familie Yılmaz, zum Glück sind wir mit unserem Schmerz nicht allein.

Schauen wir uns um: so viele Menschen die mit Euch und uns Bahide, Yeliz und Ayşe gedenken und Euch stärken und damit den Widerstand gegen den Rassismus und Nazismus aufrechterhalten.

Denn dies ist auch eine Tradition und meiner Meinung nach die wichtigste Tradition, die es auch schon im Nationalsozialismus gegeben hat: – der antirassistische und antifaschistische Widerstand!

Ich verstehe Euren Schmerz, Ihr den meinen und die Menschen hier und viele auf den Straßen unseren gemeinsamen Schmerz. Wir leben, leiden und vor allem kämpfen wir gemeinsam.

Ja, wir sind nicht nur Opfer, nein wir sind Kämpferinnen und Kämpfer für ein gerechtes Gedenken, gegen das Vergessen und gegen Hass und Rassismus!

Wenn ich das sagen darf, ich bewundere Euch liebe Familien Arslan und Yılmaz. Ich bin glücklich darüber, dass Ihr Euren Schmerz und Euer Leid öffentlich macht und euch dafür einsetzt, mit den Menschen und Eurem Freundeskreis in Mölln und in ganz Deutschland gemeinsam Eurer Lieben, aber eben auch aller anderer Opfer rassistischer Gewalt zu gedenken und dass Ihr für Euer Gedenken derart einsteht und auch gegen Behörden und Instanzen ankämpft. Dass ihr in Schulen geht, Netzwerke unterstützt und anderen Opfern rassistischer Gewalt und ihren Familien eine Stimme verleiht und sie stärkt souverän und selbstbestimmt zu gedenken. Das ist auch unsere Auffassung von solidarischem Handeln und wir teilen die gleichen Beweggründe.

Ich sage immer, dass ich heute in Schulen gehe, mit Schülerinnen und Schülern rede, aufkläre, Konzerte gebe, schreibe, lese und diskutiere – das ist meine späte Rache an den Nazis! Lasst uns gemeinsam kämpfen und ab heute bin ich ein Teil Eurer Rache und Ihr ein Teil meiner Rache – für Bahide, Yeliz und Ayşe und alle Opfer des NSU.

Liebe Freundinnen und Freunde, die Organisation des heutigen Tages verdanken wir der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş. Die Morde an Oury Jalloh und Burak Bektaş sind uns eine Mahnung, in der Aufdeckung staatlicher unterstützter rassistischer Komplotte nicht nachzulassen. Wir fordern heute auch Gerechtigkeit für Burak Bektaş und Oury Jalloh!

Ich bin mir sicher liebe Familie Arslan und liebe Familie Yılmaz, dass meine Eltern und meine Schwester sowie Eure Lieben glücklich darüber wären, dass wir unser Gedenken an sie gegen das Vergessen und gegen den Hass einsetzen!

Eröffnungsrede „Möllner Rede im Exil 2017“

Vertreter*innen des Freundeskreis im Gedenken an den rassistischen Brandanschlag in Mölln 1992 und der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş eröffnen die Möllner Rede im Exil.

Değerli konuklar hoşgeldiniz, Mölln Konuşması Sürgünde 2017 – Anma etkinliğimize hoşgeldiniz.

Liebe Gäste Hallo, herzlich Willkommen zu unserer Gedenkveranstaltung Möllner Rede im Exil 2017.

Eröffnungsrede „Möllner Rede im Exil 2017“ vom „Freundeskreises im Gedenken an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992“:

Liebe Familien Arslan, Yılmaz, Bektaş, Taşköprü und Avcı. Liebe Esther Bejarano.

Wir freuen uns sehr, dass wir heute hier zusammen sind. Im Gedenken an Ayşe, Yeliz und Bahide. (Und mit unseren Gedanken auch bei Burak, bei Süleyman, Ramazan, bei Ruth, Margarete und Rudolf. Und den vielen, unzähligen Menschen, die dem Hass deutscher Nazis von damals bis heute zum Opfer gefallen sind.
Wir wollen euch alle im Namen des Freundeskreises im Gedenken an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992 und der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş begrüßen. Die Nazis wollten mit ihren Taten Angst und Schrecken, Hass und Vereinzelung erreichen, als sie vor 25 Jahren den Brand legten. Sie haben unsagbares Leid verursacht.
Aber wenn ich an die Freundschaft und die Liebe denke, die im Raum ist, wenn wir uns treffen, wenn ich die vielen wunderbaren Menschen hier im Raum sehe, die heute für Ayşe, Yeliz und Bahide und für euch gekommen sind, dann bin ich sicher, dass sie am Ende ihr Ziel nicht erreichen werden.

Und damit möchten wir auch euch alle willkommen heißen, die heute hier sind, um mit uns zusammen zu erinnern. Danke, dass ihr da seid. Dass so viele Menschen gekommen sind – genau wie in den letzten Jahren in Hamburg, Lüneburg, Bremen und Köln – zeigt, dass es richtig war, ins Exil zu gehen. Weg von Mölln, da hin, wo Menschen sind, die zuhören und erinnern wollen. Schön, dass es euch gibt.

Danke auch an das Hebbel am Ufer, dass wir heute hier sein können und dass ihr das Erinnern mit euren Möglichkeiten unterstützt.

Mölln – Geschichte und Geschichte der Rede im Exil

Vor fast genau 25 Jahren, am 23.11.1992 wurde das Haus der Familie Arslan von zwei Neonazis mit Molotow-Cocktails angezündet. In dieser Nacht wurden die 10jährige Yeliz Arslan, die 14jährige Ayşe Yılmaz – die gerade zu Besuch aus der Türkei war – und die 51jährige Bahide Arslan ermordet. Weitere Familienmitglieder wurden teilweise sehr schwer verletzt. Direkt zuvor hatten die Nazis bereits einen Brandanschlag auf die Ratzeburger Straße 13 in Mölln verübt. Neun Menschen wurden schwer verletzt.
In diesem Jahr 1992 begann eine Welle rassistischer Gewalt. Nur zwei Tage vor dem Anschlag in Mölln wurde hier in Berlin der Antifaschist Silvio Meier von Nazis erstochen.

Seit 25 Jahren kämpft die Familie Arslan um ein würdiges Erinnern. Gegen das Schweigen und Vergessen in der Stadt Mölln. Und gegen die Ignoranz gegenüber ihrer Trauer und ihren Forderungen.
Aus Ignoranz wurde dann auch die Möllner Rede nach vier Jahren aus der offiziellen Gedenkveranstaltung gestrichen.

Seit 2013 findet die Möllner Rede deshalb im Exil statt. Dank Menschen wie euch und für Menschen wie euch. Die die Stimmen der Betroffenen, der Überlebenden, hören wollen. Seitdem ist viel passiert. Viele Menschen haben ihre Solidarität gezeigt und sich an die Seite der Familie gestellt. Aber vor allem haben immer mehr Betroffene sich zusammen getan und Kraft gefunden, ihr Stimmen zu erheben und ihre Geschichten zu erzählen. Dafür sind wir dankbar, denn wir brauchen eure Stimmen. Und deshalb sind wir heute auch zu Gast bei der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş.

Redebeitrag der „Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş”:

Der Mord an Burak Bektaş geschah am 5.April 2012, es waren nur wenige Monate vergangen nach dem Auffliegen des NSU. Ein weißer Mann kam aus dem Dunkeln und schoss auf eine Gruppe von fünf Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die sich an einer Bushaltestelle unterhielten, und ging ruhig weg.
Burak Bektaş starb an seinen Verletzungen, 2 seiner Freunde überlebten schwer verletzt.

Verunsicherung ging um sich innerhalb der migrantischen Communities.

Es war an der Zeit Konsequenzen zu ziehen aus den Morden des NSU und dem Komplex des Schweigens und Vertuschens aus Verfassungsschutz, Polizei und Justiz, aus Politik und Medien und auch der schweigenden Mehrheit der Gesellschaft.
Wir wurden wachsamer. Wenn ein Mord an einem Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund geschieht, muss von einem rassisstischen Mordmotiv ausgegangen werden, solange bis die Ermittelnden Behörden uns das Gegenteil beweisen. Eine INITIATIVE gründete sich, die “Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş.”

Wir wollten eine Vernetzung mit anderen Angehörigen und Betroffenen rassistischer-faschistischer Gewalt, Freundinnen und Freunden und Initiativen. Beim Birlikte Fest, anlässlich des 10. Jahrestages des Anschlags auf die Keupstraße in Köln kamen viele Initiativen und Aktivist_innen bundesweit zusammen.
Dort lernten wir auch Ibrahim Arslan kennen. Schnell wurde eine bundesweite solidarische Vernetzung hergestellt. Das Kennenlernen der Familie Arslan, Ibrahim Arslan, dem überlebenenden Jungen des Möllner Brandanschlags und Melek Bektaş der Mutter des Ermordeten Burak Bektaş war sehr wichtig für unsere Arbeit mit Familie Bektaş.

Viele von uns haben die rassistischen Anschläge und Morde der 80´er und der 90´er Jahre in Deutschland miterlebt. Wir haben angeklagt in Hamburg nach dem Mord an Ramazan Avcı 1984. Wir waren in Hoyerswerda, in Rostock, in Berlin und in Mölln und in Lübeck und haben erinnert und angeklagt.
Als die Morde an 9 Migranten und Anschläge folgten seitens des NSU waren es die Angehörigen und Betroffenen, die sich schwer kämpfend Gehör verschaffen mussten. „Wir wollen kein 10.Opfer!“, riefen die Familien Şimşek, Kubaşık und Yozgat….

In Dessau wurde vor 12 Jahren Oury Jalloh in einem Polizeirevier ermordet. Nach fast 12 Jahren unermüdlichem Kampf, nach der Forderung einer unabhängigen Untersuchungskommission, wird jetzt seitens der Ermittlungsbehörden zugegeben: Oury Jalloh das war Mord.

Heute sind wir alle gemeinsam hier, um mit Familie Arslan und Familie Yılmaz Bahide und Yeliz und Ayşe zu gedenken.

Vorstellung der Rednerin der Möllner Rede im Exil 2017 Esther Bejarano vom „Freundeskreises in Gedenken an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992“:

Unsere heutige Rednerin hat sie alle erlebt. Die Nazis der 40er Jahre, die ihre Eltern und ihre Schwester ermordeten und die später von nichts gewusst haben wollten. Und die neuen Nazis, die den alten Hass säten und wieder zum Mord aufriefen. Die Möllner Rede im Exil sollte heute Esther Bejarano halten:

Die 92jährige Musikerin überlebte als Jugendliche Auschwitz und hat selbst viele liebe Menschen verloren.
Sie ist zugleich Zeitzeugin nicht nur ihres eigenen jahrzehntelangen Kampfes gegen (Neo-) Nazismus und Rassismus. Sie setzt sich politisch und mit Musik gegen Rassismus ein. Esther Bejarano ist schon lange aktiv im Auschwitz Komitee.

Seit einigen Jahren singt und rappt Esther Bejarano gemeinsam mit der Microphone Mafia, gibt Konzerte, geht in Schulen, erzählt ihre Geschichte.

Wir waren SEHR glücklich, als SIE uns zugesagt hat, die Möllner Rede zum 25. Jahrestag in Gedenken an Bahide, Ayşe und Yeliz zu halten.

Zum Redner der Möllner Rede im Exil 2017 Joram Bejarano, dem Sohn von Esther Bejarano (von der Burak-Initiative):
Leider haben wir gestern erfahren, dass Esther krank ist und sehr traurig ist, dass sie heute nicht hier bei uns sein kann.

Wir wünschen ihr von hier die allerbeste Genesung von uns allen und senden die herzlichsten Grüße.

Statt ihrer wird jetzt Joram, ihr Sohn, ihre wundervolle Rede lesen. Es ist wirklich traurig, dass Esther nicht hier sein kann. Es zeigt aber auch, wie wichtig es ist, dass die nächsten Generationen das Erinnern weitertragen.
Wir freuen uns und danken dir, lieber Joram, dass du heute anstelle deiner Mutter sprichst und überlassen dir die Worte.

Kommt zur Gedenkfeier vor dem Bahide-Arslan-Haus in Mölln am
Donnerstag, den 23.11.2017 von 15.00-19.00 Uhr

Fotos von der Möllner Rede im Exil

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