Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Rede der Bürgerinitiative „Hufeisern gegen Rechts”

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gehalten bei der Kundgebung zum 7. Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş.

Anwohner*inneninitiative Hufeisern gegen Rechts: Wir uns im Oktober 2012 zusammengeschlossen. Der Anlass war die demonstrative Solidarität mit einer Familie, die von der Nazi-Szene terrorisiert wurde. Drei Anschläge auf das Haus, gepaart mit telefonischen Drohungen sollten sie zum Wegzug zwingen, weil sie die Annahme einer Wurfwerbung der NPD verweigert hatte. In Gesprächen entwickelte sich die Erkenntnis, dass die Behörden nur in einem eingeschränkten Maß aktiv und unterstützend sind. Bei vielen entstand das Gefühl, von Politik und Staat allein gelassen zu werden.
hufeiserngegenrechts.de

7. April 2019 Gedicht und Kundgebungsabschluss

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Die Kundgebung zum 7. Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş wurde mit einem Gedicht von Nazım Hikmet beendet.

Grußbotschaft der Keupstraßen-Initiative

Grußwort an die Kundgebung „Aufklären und Gedenken“ am 7.4.2019:

Wir trauern mit den Angehörigen und Betroffenen der Berliner Morde und Mordangriffe.

Kein Schluss-Strich!
Wir, die Kölner „Initiative Keupstraße ist überall“ haben einige Gemeinsamkeiten mit der Burak-Initiative. Wir haben uns 2013 gegründet, nachdem die Neo-Nazi-Terrorgruppe NSU sich selbst enttarnte, die auch für den Bombenanschlag in der Kölner Keupstraße im Juni 2004 und in der Kölner Probsteigasse 2001 verantwortlich war.

Gemeinsam ist uns, seit Jahren für Aufklärung zu kämpfen. Dazu gehört die Suche nach den Tätern oder Täterinnen und den sie stützenden Personen und Strukturen. Dazu gehört die Aufdeckung von skandalösem Versagen mehrerer staatlicher Einrichtungen – besonders der Vertuschungen zum angeblichen Schutz des Staates. Dazu gehört aber auch der Einsatz gegen strukturellen gesellschaftlichen und institutionellen Rassismus. Als Teil dieser Gesellschaft sind wir mitverantwortlich – und dafür schämen wir uns.

Gemeinsam ist uns auch der Kampf gegen das Vergessen. Mehr noch: der Kampf gegen gezielte Versuche, persönliche und kollektive Erinnerung an diese Verbrechen zu behindern. Aber wir werden „kein Gras darüber wachsen lassen“, wir werden nicht vergessen! Daher heißt es auch hier:
Kein Schluss-Strich!

Gemeinsam ist uns auch, auf Überlebende und betroffene Angehörige rassistischer Verbrechen zuzugehen, Solidarität zu leben, mit ihnen zusammen zu trauern und zu handeln. Wir müssen immer wieder neu lernen, ihnen zuzuhören und ihrer Stimme öffentliches Gehör zu verschaffen.

In diesem Sinne noch einmal unsere Devise: Kein Schluss-Strich!

Initiative Keupstraße ist überall aus Köln

Fotos von der Kundgebung am 7. Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş

Fotos von der Kundgebung am 7. April 2019, 7 Jahre nach dem Mord an Burak Bektaş, der immer noch nicht aufgeklärt ist.

Wir fragen war Rassismus wieder das Motiv?

250 Menschen haben mit uns an Burak erinnert und Aufklärung gefordert.

Fotos mit 1024 × 768 Pixel

Stellungnahme der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş vom 11. April 2019

Familie Bektaş entsetzt über Fake News aus der Polizei im Berliner Kurier

Der Berliner Kurier hat in seinem Artikel vom 8.4.2019 absurde Behauptungen aufgestellt, die er aus dem Polizeiapparat bekommen haben will. Sollte dies zutreffen, dann werden aus dem Polizeiapparat heraus Lügen ohne tatsächliche Anhaltspunkte bei Journalisten lanciert, die das Andenken Buraks beschädigen sollen. In diesen Behauptungen wird Burak ein weiteres Mal vom Opfer zum Täter gemacht. Die Mutter von Burak Bektaş ist entsetzt über diese Verdächtigung: „Für unsere ganze Familie ist diese Lüge eine Ungeheuerlichkeit und eine weitere schwere Verletzung. Wir erwarten von dieser Zeitung und von der Polizei, dass es eine Richtigstellung gibt.“
Dies sind absichtlich gestreute, falsche, vermeintliche Informationen, um rechte und rassistische Stimmung anzuheizen.

Die Initiative hat die Polizei aufgefordert, diesen Vorfall zu klären und eine Richtigstellung zu veröffentlichen, um die weitere Verbreitung dieser Fake News einzudämmen. Sollte diese gezielte Fehlinformation tatsächlich aus dem Polizeiapparat gestreut werden, dann ist das ein weiterer Polizeiskandal, der die Forderung nach einer Untersuchung dieser Behörde verstärkt.

Einige Fotos von der Kundgebung am 7. Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş

Wenige Fotos von der Kundgebung gestern am 7. April 2019, 7 Jahre nach dem Mord an Burak Bektaş, der immer noch nicht aufgeklärt ist.

Wir fragen war Rassismus wieder das Motiv?

250 Menschen haben mit uns an Burak erinnert und Aufklärung gefordert. Danke an alle die da waren.

Wir werden die Redebeiträge, die gestern gehalten wurden veröffentlichen… hier schon mal ein paar wenige Fotos

Fotos mit 1024 × 683 pixel

RIP Burak Bektaş

Heute vor 7 Jahren wurde dein Leben plötzlich beendet. Dein Mörder wurde bisher nicht gefunden und es bestätigt sich leider die Annahme, dass keine ernstzunehmenden Ermittlungen durchgeführt wurden. Wir klagen an und fordern Aufklärung. Wir fordern die Einrichtung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zu der Frage, was seit Jahren eine Aufklärung verhindert.

Kommt am Sonntag zum Gedenkort!

Der TBB fordert erneut ein Neuaufrollen der Ermittlungen im Mordfall Burak Bektaş

Zum siebten Jahrestag der Ermordung von Burak Bektaş wiederholte der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) seine Forderung, die Ermittlungen im Mordfall Burak Bektaş neu aufzurollen.
Burak Bektaş wurde vor sieben Jahren, am 05.04.2012, auf offener Straße von einem Unbekannten kaltblütig erschossen, seine Freunde Jamal und Alex lebensgefährlich verletzt.
„Die Ermittlungen der Berliner Polizei und der Berliner Staatsanwaltschaft sind auch nach sieben Jahren ergebnislos“, sagte Ayşe Demir, Vorstandssprecherin des TBB.

Vieles spräche dafür, dass es bei dieser Tat um ein rassistisches Motiv handeln könnte, so Demir weiter. „Der Angriff auf Burak und seine Freunde erfolgte nur wenige Monate nach dem Bekanntwerden der Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrundes. Hinzukommt, dass ein persönliches Motiv auch ausgeschlossen ist, da es keine vorherige Beziehung bzw. Kontakt zwischen dem Mörder und den Opfern gab.“

Aus diesem Grund müssen die Ermittlungen mit einem besonderen Augenmerk auf einen rassistischen Hintergrund neu aufgerollt werden. Angesichts der Serie von rassistischen Anschlägen in Neukölln, die auch noch nicht aufgeklärt worden sind, unterstütze der TBB zudem die Forderung der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der rassistischen Anschläge in Neukölln einzurichten.
Quelle

Gestern hatte Luke Holland Geburtstag

In Gedenken an Luke Holland, der am 4. April 1984 geboren wurde und in Berlin-Neukölln in der Ringbahnstraße am 20.09.2015 vom Neonazi Rolf Zielezinski ermordet wurde.

Schild an Skulptur angebracht

Gestern wurde an der Skulptur des Gedenkort Burak Bektaş die Inschrift von unserer inzwischen verstorbenen Künstlerin Zeynep Delibalta „Algorithmus für Burak und ähnliche Fälle“ angebracht.


Am 7. April um 14 Uhr seit ihr eingeladen zur Kundgebung „Gedenken und Aufklären“ zum 7. Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş, war Rassismus das Motiv?

EINLADUNG – Anlässlich des 7. Jahrestages der Ermordung von Burak Bektaş

AUFKLÄREN UND GEDENKEN
Kundgebung am Sonntag, den 07.04.2019 um 14.00 Uhr
Gedenkort Burak Bektaş, Rudower Str./Möwenweg (Berlin-Neukölln)

Gemeinsam mit Familie Bektaş, sowie seinen Freundinnen und Freunden erinnern und gedenken wir Burak. Wir klagen an und fordern Aufklärung. Noch immer liegen keine Ermittlungsergebnisse vor. Es bestätigt sich vielmehr die Annahme, dass keine ernstzunehmenden Ermittlungen durchgeführt wurden.
Der Mord an Burak, die Mordversuche an seinen Freunden, die Liste rechter Anschläge in Neukölln – all diesen Geschehnissen ist gemeinsam: Sie werden nicht aufgeklärt. Die Täter agieren straflos, sie werden für ihre Taten nicht zur Rechenschaft gezogen und damit ermutigt weiterzumachen.

Wir fordern die Einrichtung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zu der Frage, was in Berlin-Neukölln seit Jahren die Aufklärung von rechten/rassistischen Morden, Anschlägen und Angriffen verhindert. Auch der Mord an Burak Bektaş muss zum Gegenstand dieser Untersuchung werden!

wir laden herzlich ein
Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş

Kundgebung am Sonntag, den 07.04.2019 um 14.00 Uhr
Gedenkort Burak Bektaş, Rudower Str./Möwenweg (Berlin-Neukölln)
Aufruf zum 7. Jahrestag der Ermordung von Burak Bektaş

07.04.2019, Pazar günü, öğlen saat 2’, Meeting
Adres: Burak Bektaş Anıtı, Rudower Str./Möwenweg (Berlin-Neukölln)
Burak Bektaş Cinayetinin 7. Yılı Çağrısı

Plakat – groß

Plakat zur Kundgebung 7. Jahre nach dem Mord an Burak Bektaş

Plakat groß

Burak Bektaş Cinayetinin 7. Yılı Çağrısı

AYDINLATMA VE HATIRLAMA

07.04.2019, Pazar günü, öğlen saat 2’, Meeting

Adres: Burak Bektaş Anıtı, Rudower Str./Möwenweg (Berlin-Neukölln)

Burak Bektaş, 5.4.2012’de, Berlin-Neukölln hastanesinin karşısında katledildi. İki arkadaşı ağır yara aldı. Cinayetin üstünden 7 yıl geçti. Bektaş ailesi ve Burak’ın arkadaşlarıyla birlikte Burak’ı anıyoruz. Şikayetçiyiz ve cinayetin aydınlatılmasını talep ediyoruz. Soruşturmanın sonuçları halen mevcut değil. Aksine, ciddi bir soruşturma yürütülmediğine dair çıkarımı doğrulayacak bir durum söz konusu.

Burak Bektaş cinayeti, Burak’ın arkadaşlarını öldürme teşebbüsü, Neukölln’deki sağcı saldırıların listesi, diğerlerinin arasında „Anton-Schmaus-Haus“ ve „K-Fetisch“e karşı gerçekleştirilen kundaklama eylemleri, antifaşistlerin şahsi evlerine ve arabalarına, Hufeisensiedlung’a, sol kitapevlerine saldırılar, „Stolpersteine“deki hırsızlık ve zarar eylemi, bu olayların hepsinin ortak bir noktası var: Aydınlatma yok. Zanlılar ceza almadan eylemlerine devam ediyor; suçları için sorumlu tutulmayacaklarından devam etmek için cesaretlendiriliyorlar.

Benzeri bir sinyal Münih’teki NSU dava Sürecinde de verildi. NSU dava Sürecinin Temmuz 2018’deki karar açıklamasında, Kassel’de NSU tarafından katledilen Halit Yozgat’ın annesi, Yozgat hanım şunu söyledi: “Arı gibi çalıştılar ama ortada bal yok.” Neukölln’deki soruşturmalar da (aynı) bu şekilde: Cızırtı çok, sonuç yok.

Burak’ın katili bugüne dek yakalanmadı. Birçok kişinin şüphelendiği gibi, katil Luke Holland’ı 20.9.2015´de katleden Rolf Zielezinski miydi? Polis, iki cinayet arasında bir bağlantı olmadığını iddia ediyor. Ama Burak’ın annesi bu değerlendirmeye nasıl varıldığını hep sordu: “Makamlar neyi biliyor? Ateş edenin Zielezinski olmadığına dair ellerinde hangi kanıtlar var?” Bununla ilgili herhangi bir bilgi yok. Bildiğimiz şey, Zielezinski’nin olası katil olabileceğiyle ilgili yeterince soruşturma yapılmadığıdır. Burak’ın cinayetinde olası bir ırkçı cinayet motifi ya da olası bir NSU benzerliği yeterince dikkate alınmadı.

Neukölln’de öldürülen iki genç, Burak Bektaş ve Luke Holland ve yakınlarına karşı sürdürülen bu ihmalkarlığı kınıyoruz. Neukölln ve diğer yerlerdeki saldırılardan etkilenen kişilerin kaygılarına ve korkularına karşı tavırsız kalan sorumlu soruşturma makamlarını kınıyoruz.

Yıllardır Berlin-Neukölln’de vuku bulan sağcı/ırkçı cinayetleri, kundaklamaları ve saldırıları aydınlatmak üzere parlamento soruşturma komisyonu oluşturulmasını talep ediyoruz.

Irkçı ve sağcı şiddete karşı- Aydınlatma talep ediyoruz!

Aufruf zum 7. Jahrestag der Ermordung von Burak Bektaş

AUFKLÄREN UND GEDENKEN

Kundgebung am Sonntag, den 07.04.2019 um 14.00 Uhr

Gedenkort Burak Bektaş, Rudower Str./Möwenweg (Berlin-Neukölln)

Burak Bektaş wurde am 5.4.2012 in Berlin-Neukölln gegenüber dem Krankenhaus Neukölln ermordet, zwei seiner Freunde wurden schwer verletzt. Seit dem sind 7 Jahre vergangen. Gemeinsam mit Familie Bektaş, sowie Freundinnen und Freunden von Burak erinnern und gedenken wir Burak. Wir klagen an und fordern Aufklärung. Noch immer liegen keine Ermittlungsergebnisse vor. Es bestätigt sich vielmehr die Annahme, dass keine ernstzunehmenden Ermittlungen durchgeführt wurden.

Der Mord an Burak Bektaş, die Mordversuche an seinen Freunden, die Liste rechter Anschläge in Neukölln -u.a. die Brandanschläge auf das „Anton-Schmaus-Haus“ und das „K-Fetisch“, die Anschläge und Angriffe auf Privatwohnungen und PKWs von Antifaschistinnen und Antifaschisten, die Hufeisensiedlung, linke Buchläden, die Entwendung und Beschädigung von Stolpersteinen – all diesen Geschehnissen ist gemeinsam: Sie werden nicht aufgeklärt. Die Täter agieren straflos, sie werden für ihre Taten nicht zur Rechenschaft gezogen und damit ermutigt weiterzumachen.

Ein ebenso verheerendes Signal hatte der NSU-Prozess in München gegeben. Zur Urteilsverkündung (Juli 2018) im NSU-Prozess sagte Frau Yozgat, die Mutter von Halit Yozgat, der in Kassel vom NSU ermordet wurde: “Sie haben wie Bienen gearbeitet, aber keinen Honig produziert.“ Genauso kommen uns auch die Ermittlungen in Neukölln vor: Lautes Summen, keine Ergebnisse.

Der Mörder von Burak wurde bisher nicht gefasst. War es doch, wie viele vermuten, Rolf Zielezinski, der verurteilte Mörder von Luke Holland ermordet am 20. September 2015. Die Polizei behauptet, dass es keinen Zusammenhang gäbe zwischen den beiden Morden. Doch Buraks Mutter hat immer wieder gefragt, wie diese Einschätzung eigentlich zustande kommt: “Was wissen die Behörden? Welche Beweise haben Sie darüber, dass Zielezinski nicht geschossen hat?“ Darüber gibt es keine Informationen. Was wir dagegen wissen ist, dass den tatsächlich vorhandenen Hinweisen auf ihn als möglichen Täter nicht genügend nachgegangen worden ist. Ein mögliches rassistisches Tatmotiv oder ein möglicher NSU-Bezug wurden in den Ermittlungen zum Mord an Burak nicht hinreichend berücksichtigt.

Wir verurteilen die Ignoranz gegenüber den in Neukölln ermordeten jungen Männern Burak Bektaş und Luke Holland und ihren Angehörigen. Wir verurteilen die Untätigkeit der verantwortlichen Ermittlungsbehörden gegenüber den Sorgen und Ängsten der Betroffenen der Anschläge in Neukölln – und überall anders.

Wir fordern die Einrichtung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zu der Frage, was in Berlin-Neukölln seit Jahren die Aufklärung von rechten/rassistischen Morden, Anschlägen und Angriffen verhindert.

Gegen rassistische und rechte Gewalt – Wir fordern Aufklärung!

Rede der Initiative an Buraks Geburtstag am 14.02.2019 auf Türkisch

Sevgili aile yakınları, sevgili Melek, sevgili Melike, sevgili Ahmet, sevgili Fatih, sevgili kadın ve erkek arkadaşlar

Bugün, Burak 29 yaşına girecekti. Fakat 5.4.2012 tarihinde Buradan birkaç adım ileride, silahla vurularak öldürüldü. Arkadaşlarından ikisi ağır yaralandı.
Her yıl Burak‘ın doğum gününde burada, cinayetin işlendiği yerde buluşuyoruz, Katilin bulunmasını hatırlatmak ve davacı olmak için!

Yedi yıldır insanlar burada veya tam olarak cinayetin işlendiği yerde bir araya gelerek; halen aydınlatılmamış bir cürmü, ırkçı motifli olabileceğini söylediğimiz bir suçu, hatırlatmaktadırlar.
Katil halen yakalanmadı. Belki halan buralarda dolaşıyor. Belki de kuşkulanılan Rolf Zielzinsky dir. 2015 yılında Ringbahnstraße‘de İngiliz Luke Holland‘ın katili. Luke Holland‘ı tanımıyordu, onunla hiç karşılaşmamıştı. Polis, iki cinayet arasında bağlantı olmadığını iddia etti. Soruyoruz: Bunu nasıl söyleyebilirsiniz? Burak‘ın annesi sık sık bu değerlendirmenin nasıl yapıldığını sordu. Soruşturma komisyonu, Zielzinski‘nin katil olmadığını biliyorsalar, bunu nerden biliyorlar? Bunun için ne gibi kanıtları var?

Buradayız, çünkü aydınlanmayı talep ediyoruz. Ailenin ve hepimizin Burak‘ı kimin öldürdüğünü bilmeye hakkımız var.
Neukölln‘deki birçok insan sürekli korku ve dehşete kapılıyor. Kundaklama, tehditler, ırkçı, sağcı, antisemittik saldırılar olağan hale geldi. Neukölln, geçtiğimiz yıl Berlin’de en çok saldırıya uğrayan ilçelerden biri konumundaydı. Yapılan saldırıların hiçbiri açıklığa kavuşturulamadı. Bunları yıllardır gözlemliyoruz: açığa kavuşturmama, polisin yeteneksizliği. Biz eminiz, konu ırkçı eğlemeleri kapsamasa, soruşturma makamları çoktan davayı sonuçlandırırlardı. İnsanlar sebepsiz yere Kundaklama saldırılarının kurbanları olmuyorlar, onlar kundaklamalardan bir yıl sonra kamuoyuna yöneldiler ve talepleri; Federal Savcılık dairesi‘nin konuyu kendi araştırma kapsamlarına alınmasıydı.
Federal Savcılık dairesi politik olarak sağcı faillere soruşturma açıldığında yeterli çaba göstermediğine inanıyoruz. Yine biliyoruz ki, NSU cinayetleriyle ilgili hiçbir soruşturmanın başarılı olmadığını. Soruşturma daireleri hiçbir cinayeti açıklığa kavuşturamadı.
NSU kendi kendini açığa çıkarmış olmasaydı, halen bugün bu katiller hakkında hiçbir şey bilmiyor olacaktık. Bu gerçeklikler acıdır ve Münih‘teki NSU süreci ile birlikte birçok soruşturma komisyonu aracılığıyla bile hiçbir şeyin değişmediğini yaşamak daha acıdır.
Nasıl olabiliyor ki, Anayasa koruma dairesinin iddiasına göre,
Kundaklama mağdurlarından birinin ikamet yerini, polis casus üzerinden bilgilenmek istiyor. Araba, casusluktan kısa bir süre sonra yanıyor. Polis haber bile vermiyor. Bu yetkililerin tek bir sözüne bile inanılmaz.
Yıllardan beri biliyoruz ki; büyük bir titizlikle ve büyük ilanlarla soruşturma faaliyetleri var, ne zaman ki; şiddet eğlemeleri (sadece planlı olanlar da dahil) sağcı politikalarla bağlantı ihtimali yoksa.
2001′den beri Danışma merkezinde, sağcı, ırkçı ve anti-Semt şiddet mağdurlarına danışmanlık yapıyorum. Baştan beri biz Neukölln ‘de faaliyet yürüttük, Neukölln her zaman, anti-semit ve lezbiyen, gey ve trans kişilere (LGTBIQ) karşı ırkçı şiddet eylemlerinin olduğu bölgeler listesinde en başta gelmektedir.
Ancak Neukölln, aynı zamanda ırkçı, sağcı, anti semit şiddete ve eşcinsel yaşam tarzlarına karşı şiddet faaliyetlerine karşı direniş eylemlerinin de yoğun olarak yaşandığı bir semttir.

Burak‘ın katilinin ve diğer ırkçı saldırıların faillerinin, bu eylemlerinin bir sonucu da Neukölln ‘de bu saldırılara hedef olunan, mağdurların yan yana gelmesi ve birlikte dayanışma içinde mücadele etmesidir.
Ailenin dilediği anıt yerini gerçekleştirebilmek için çok bağış toplandı. Pek çok arkadaşlıklar doğdu ve çok para bağışlandı. Ve anıt yerini inşa etmeye devam ediyoruz k; herkesin bir araya toplanabileceği anıt yeri olsun.
Buranın hayata geçirilebilmesi için ayrıca Zeynep Delibalta da çalıştı. O, 5 Nisan 2018′de burada açılışını yaptığımız heykeli tasarladı.
Bu, Zeynep‘in son çalışmasıydı. Anıta „Burak ve benzeri davalar için algoritması” adını verdi. Zeynep, 19 Aralık 2017′de aramızdan ayrıldı.
Burak cinayetini ve diğer tüm aydınlatılmamış olayları anıtlaştır massından dolayı, ona teşekkür ediyoruz.
Anıt yeri faaliyetimiz, toplantılarımızın, mitinglerin ve gösterilerin her biri, faillerin hesaplarının işe yaramayacağının işaretleridir. Anıt yeri dayanışmadır. Burası çok sayıda gönüllü politika denilen çalışmalardan doğdu. Pek çok çeşitli bağıştan ortaya çıktı. İnsanlar partiler düzenledi, kek sattı, çorba pişirdi ve sattı, bağış topladı, vakıflara dilekçeler gönderdiler ve daha birçok şey yaptılar. Bu dayanışmalar burada görülebiliyor. Bu anıt yeri, Failler ve Katiler için ebedi bir dikenli gül bahçesi olacak.
Ve bu anıt yeri bir matem yeri ve aynı zamanda övüncün simgesi olmalı ve Burak’ın yakınları, arkadaşları ve hep birlikte ırkçılığın olmadığı bir toplum, başka bir dünya, daha iyi yaşanabilir daha güzel bir dünya için mücadele ediyorlar.
Biz her zaman bütün bunları gerçekleştire bileceğimizi düşünmüyorduk! bunu başardık ve başaracağız da!
Bunu yaptık ve burayı daha görkemli ve hareketli bir anma yeri yapmayı başaracağız.
Aydınlanma taleplerimizden vaz geçmeyeceğiz.
Ölüm yıldönümü veya ondan sonraki bir gün, her yıl burada bir miting düzenliyoruz. Şimdi hepinizi etkinliklerimize bugünden davet ediyoruz.

Rede der Initiative an Buraks Geburtstag am 14.02.2019

Liebe Familie Bektas, liebe Angehörige, liebe Melek, liebe Melike, lieber Fatih, liebe Freunde und Freundinnen

Heute wäre Burak 29 Jahre alt geworden. Aber er wurde am 5.4.2012 wenige Schritte von hier erschossen. Zwei seiner Freunde wurden schwer verletzt.
Wir treffen uns immer an Buraks Geburtstag an dieser Stelle oder am Ort seines Todes, um zu erinnern und um anzuklagen: Findet seinen Mörder! So schrieb es Melike, seine Schwester schon auf ein Plakat.

Seit sieben Jahren stehen Menschen an diesem Ort oder direkt am Tatort und erinnern an ein Verbrechen, das noch immer nicht aufgeklärt wurde. An ein Verbrechen von dem wir sagen, dass das Motiv Rassismus sein kann.
Der Mörder wurde nie gefasst. Vielleicht läuft er hier immer noch herum oder vielleicht war es doch, wie viele vermuten Rolf Zielezinsky. Er hat 2015 den Briten Luke Holland in der Ringbahnstraße erschossen. Er kannte Luke Holland nicht, ist ihm nie begegnet. Die Polizei behauptet, dass es keinen Zusammenhang gäbe zwischen den beiden Morden. Wir fragen: Wie kann sie das behaupten? Buraks Mutter hat schon oft gefragt, wie diese Einschätzung zustande kommt. Wenn die Ermittler wissen, dass Zielezinski nicht geschossen hat, woher wissen sie das? Welche Beweise haben sie dafür? (mehr…)

Do. 14. Februar 2019 – 17 Uhr Gedenken an Buraks Geburtstag

Gedenkort für Burak Bektaş – Rudower Straße / Möwenweg – Berlin-Neukölln (Süd)

Am 14.2.2019 wäre Burak 29 Jahre alt geworden.

An seinem Geburtstag kommen wir – Freundinnen und Freunde, Familie, Unterstützende und Aktivist*innen – am Gedenkort zusammen, um Blumen niederzulegen und gemeinsam Burak zu gedenken.

Wir zeigen, dass Burak unvergessen bleibt.

Burak kann seinen Geburtstag seit dem 5. April 2012 nicht mehr feiern, er wurde im Alter von 22 Jahren ermordet. Die Ermordung Burak Bektaş und der Mordversuch an zwei seiner Freunde ist nicht aufgeklärt.

Die Forderung nach Aufklärung bleibt, wir fragen war das Mordmotiv Rassismus.

Im Anschluss an das Gedenken gibt es im Anton-Schmaus-Haus in der Gutschmidtstraße 37 noch Tee, Kaffee und Kuchen.

Rechte/rassistische Mord- und Anschlagsserie in Neukölln aufklären und beenden

Laut aktuellen Recherchen1 hatten „Verfassungsschutz und Polizei vorab deutliche Hinweise darauf, dass bekannte Neonazis die Taten planten. Doch weder wurden diese verhindert noch die Täter gefasst“. Die Liste rechter Brandanschläge in Neukölln ist lang und geschah offenbar „Mit Wissen der Behörden“ (taz.de). Wir fragen: Was wissen die Behörden noch?

Was wissen die Behörden über die Anschläge hinaus im Zusammenhang des Mordes an Burak Bektaş und der weiteren zwei Mordversuche an den Freunden von Burak?
Und was wissen die Behörden im Zusammenhang des Mordes an Luke Holland? Sein Mörder Rolf Zielezinski wurde zu 11,5 Jahren verurteilt, doch wurde von Ermittlungsbehörden und Gericht seine faschistische Überzeugung vollends verharmlost, ein rassistisches Tatmotiv wurde wider besseren Wissens nicht berücksichtigt.
Wir unterstützen die Forderung der Betroffenen der Anschlagserien rechten Terrors in Neukölln, die in einem „offenen Brief an den Generalbundesanwalt und die Bundesministerin für Justiz“2 und des Bündnis Neukölln (Pressekonferenz vom 7.12.2018 im Rathaus Neukölln) an: „Rechte Terrorserie in Neukölln muss aufgeklärt werden.“3 Gleichzeitig fordern wir aber, dass auch unabhängige Untersuchungen geführt werden müssen. (mehr…)

Grussworte für die Gedenkveranstaltung an Wissam El Yamni am 5.1.2019 in Paris

Am 1. Januar 2012 wurde der 30 jährige Wissam El Yamni in Clermont-Ferrand von Polizisten ins Koma geprügelt, am 9.1.2012 wurde er für tot erklärt. Seine Angehörigen, Freund*innen und Aktivist*innen fordern auch nach 7 Jahren Gerechtigkeit und Wahrheit. Sie veranstalteten am 5. Januar 2019 eine Kundgebung in Paris und am 7. Januar in Clermont-Ferrand eine Versammlung zum gemeinsamen Austausch mit dem Comité Justice Vérité pour Wissam (Komitee Gerechtigkeit und Wahrheit für Wissam)

Grussworte der Familie Bektaş an die Gedenkveranstaltung an Wissam El Yamni am 5.1.2019 in Paris:

Liebe Familie El Yamni,

wir als Familie Bektaş können ihren Schmerz von ganzem Herzen nachempfinden.
Was bekannt ist, ist:
Wissam El Yamni war ein junger Mann, er war 30 Jahre alt und wurde offen von Polizisten geschlagen und starb an seinen Verletzungen.
Seit 7 Jahren kämpfen sie für Wahrheit und Gerechtigkeit für Wissam.
Sie kämpfen für eine Sache die bereits eine Klarheit hat. Das ist unfassbar.
Der Mord an Burak ist ebenfalls nun fast 7 Jahre her, ein Täter ist immer noch nicht ermittelt.
Der Mord an Burak will seit 7 Jahren nicht aufgeklärt werden.

Das nach 7 Jahren es noch immer keine Wahrheit und Gerechtigkeit, keine Aufklärung gibt in beiden Fällen, hängt damit zusammen, dass sie Wissam und Burak heissen.

Wir geben so lange keine Ruhe bis unsere Sache aufgeklärt ist.

Nur solidarisch und zusammen können wir uns Gehör verschaffen.

Familie Bektaş

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Grussworte der Burak-Initiative an die Gedenkveranstaltung an Wissam El Yamni am 5.1.2019 in Paris:

Liebe Familie El Yamni, Liebe Freundinnen und Freunde,

wir grüßen sie/euch herzlich und aus tiefster Verbundenheit. Einige Monate nach dem Mord an Burak Bektaş am 5.4.2012 in dem Berliner Bezirk Neukölln, haben wir uns als „Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş“ gegründet und arbeiten seitdem eng mit der Familie Bektaş zusammen.
Der Tathergang und -zeitpunkt deuten auf ein rassistisches Mordmotiv. Doch wurde in diese Richtung wenig ermittelt, ein Täter ist noch immer nicht ermittelt:
Ein weisser Mann kam, schoss auf eine Gruppe von 5 Jugendlichen mit sogenannter migrantischer Herkunft. Burak Bektaş starb an seinen Verletzungen, er war 22 Jahre alt; zwei seiner Freunde überlebten schwerverletzt. Die Tat ereignete sich kurz nach der Selbstenttarnung des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU)…
Rassistische Gewalt und Morde sind institutionalisiert, sie weisen auf eine lange Tradition und zeigen Kontinuität auf. Die mörderischen Auswirkungen gleichen sich überall…

Die Vernetzung von Angehörigen und Betroffenen von rassistischer Morde und Gewalt ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir haben zum Beispiel bereits gemeinsam mit euch das Forum von Angehörigen und Betroffenen von rassistischer und rechter Morde und Gewalt auf dem Tribunal-Köln2017 durchgeführt.

Ein Schwerpunkt in unserer Arbeit ist das Thema der Aufklärung.
Der Austausch mit Angehörigen/Betroffenen/Initiativen/Unterstützer_innen über ihre Erfahrungen, ihre Praxen, Strategien des Widerstands und Solidarität liegen uns am Herzen.
An die bereits bestehende Vernetzung und Solidarität möchten wir gern anknüpfen und sie weiter ausbauen.

solidarische Grüße
„Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş“

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Salutations de la famille Bektaş à la famille pour la Commémoration de Wissam El Yamni le 5.1.2019 à Paris:

Chère famille El Yamni,
nous, en tant que famille Bektaş nous pouvons ressentir votre douleur de tout notre cœur.
Ce qu‘on sait, c‘est que :
Wissam El Yamni était un jeune homme, âgé de 30 ans, ouvertement battu par des policiers et mort des suites de ses blessures.
Depuis sept ans, vous luttez pour que la vérité et la justice soient faites pour Wissam.
Vous vous battez pour une chose qui est déjà établie. Ça en est incroyable !
Le meurtre de notre fils Burak a également eu lieu il y a presque 7 ans. L‘un des auteurs n‘a toujours pas été identifié.
Le meurtre de Burak reste intentionellement non résolu depuis sept ans.

Qu‘après 7 ans, il n‘y ait toujours pas de vérité et de justice, pas d‘ explication dans les deux cas, a à voir avec le fait que leurs noms sont Wissam et Burak.

Nous lutterons sans répit tant que notre affaire ne sera pas résolue.

Ce n‘est que par la solidarité et ensemble que nous pourrons nous faire entendre.

Famille Bektaş

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Salutations de l‘Initiative de Burak pour la résolution du meurtre de Burak Bektaş Commémoration de Wissam El Yamni le 5.1.2019 à Paris

Chère famille El Yamni, chers amis,
nous vous saluons chaleureusement de notre plus profonde solidarité. Quelques mois après l‘assassinat de Burak Bektaş le 5.4.2012 dans le quartier berlinois de Neukölln, nous avons fondés „L’Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş“ et travaillons étroitement avec la famille Bektaş depuis lors.

Le déroulement et l‘heure du crime indiquent un mobile raciste. Mais peu a été déterminé dans cette direction, l‘auteur n‘a toujours pas été identifie:

Un homme blanc est venu, a tiré sur un groupe de cinq jeunes dits issus de l’immigration
Burak Bektaş est mort des suites de ses blessures, il avait 22 ans. Deux de ses amis ont survécu à des blessures graves. Le crime s‘est produit peu de temps après la revelation de l’existence du groupe national-socialiste (NSU)….
La violence et les meurtres racistes sont institutionnalisés, ont une longue tradition et montrent une continuité. Les effets par ces meurtres sont les mêmes partout….
La mise en réseau des proches et des victimes d‘assassinats et de violences racistes est une préoccupation importante pour nous. Par exemple, nous avons déjà organisé avec vous le forum des parents et des victimes de meurtres et de violences racistes et d‘extrême droite au Tribunal de Cologne en 2017.
L‘un des points forts de notre travail est la recherché de la resolution des crimes. L‘échange avec les proches/ victimes /initiatives/ soutiens sur leurs la base de leurs expériences, leurs pratiques, leurs stratégies de résistance et de solidarité, nous tient à cœur.
Nous aimerions nous appuyer sur le réseau et la solidarité déjà existants et l‘étendre davantage.

salutations solidaire
„Initiative pour la résolution du meurtre de Burak Bektaş“