Keine Burak-Mahnwache am 5.1.2017 – aber gemeinsame Fahrt zur Oury-Jalloh-Demonstration am 7.1.2017

Kommt mit nach Dessau – in Gedenken an Oury Jalloh, der im Polizeirevier Dessau ermordet und verbrannt wurde!

Der Mensch ist erst tot, wenn niemand mehr an ihn denkt – gedenken wir Oury Jalloh!

Gemeinsame Anreise aus Berlin/Potsdam:

Busanreise und Zugtreffpunkt: Treffpunkt für die Busanreise: Oranienplatz 11.00 Uhr

Tickets gibt es bei der Sprechstunde der Roten Hilfe, Mittwoch 19.00 Uhr in der Lunte und in den Buchläden OH21, Oranienstraße 21, Schwarze Risse im Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, und Zur schwankenden Weltkugel, Kastanienallee 85. (Tickets gibt es gegen 5 € Spende für die Repressionskosten der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh)
Treffpunkt für die Zuganreise: Bahnhof Alexanderplatz, unten am Eingang direkt gegenüber dem Fernsehturm, 10:45 Uhr

Der Zug nach Dessau fährt über Berlin – Hauptbahnhof 11:15, Berlin – Zoologischer Garten 11:21, Berlin – Wannsee 11:34 und Potsdam – Medienstadt Babelsberg 11:39.

Redebeitrag zur Ramazan Avcı Kundgebung am 21.12.2016 in Hamburg-Hohenfelde am Ramazan-Avcı-Platz

Aufruf zur Kundgebung am 21.12.2016, Gespräch mit Gülüstan Avcı, Redebeiträge bei der Gedenkkundgebung am 21.12.2015, zu Ramazan Avcı

Am 21.12.1985 wurde Ramazan Avcı zusammen mit seinem Bruder und einem Freund am Bahnhof Landwehr aus einer bekannten Skinheadkneipe heraus angegriffen. Ramazan Avcı erlag drei Tage später seinen Verletzungen. Der brutale, gemeinschaftlich begangene rassistische Mord wurde bagatellisiert, die Ermittlungen wurden von Anfang an entpolitisiert und die Haftstrafen der Mörder fielen nur gering aus. (mehr…)

Demo 16. Dezember: Faschos verpisst euch!

Gemeinsam gegen rechte Hetze & Gewalt
Freitag 16.12. / 18 Uhr / Hermannplatz

Das k-fetisch ruft nach dem Angriff auf das Kollektivkaffee und weiteren rechten Anschlägen in Neukölln zu einer Demonstration für den kommenden Freitag auf, die wir gerne unterstützen. Hier der Aufruf des k-fetisch:

(english below)

In der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember gab es Neukölln mindestens drei Angriffe von Faschist*innen: Auf das linke Kollektivkaffee k-fetisch wurde ein Brandanschlag verübt; der Buchladen Leporello, in dem 10 Tage zuvor eine AfD-kritische Veranstaltung stattfand, wurde mit Pflastersteinen attackiert; die Privatwohnung eines linken Aktivisten wurde mit Steinen und Farbe angegriffen. (mehr…)

Gedenkort-Entscheidung verschoben

Leider ist es der AfD in der Neuköllner BVV gelungen, die Sitzung durch zahlreiche formelle Anträge dermaßen in die Länge zu ziehen, dass über die einzigen inhaltlichen Anträge – den Gedenkort und die Unterbringung von Geflüchteten – nicht entschieden werden konnte. Wir lassen uns davon allerdings nicht entmutigen. Die nächste BVV findet Ende Januar statt und unsere Planungen für den Gedenkort und die erfolgreiche Spendenkampagne gehen weiter.

Gemeinsam werden wir einen Gedenkort für Burak Bektaş errichten!

Redebeitrag Neukölln braucht keine AfD 7.12.2016

Am 7. Dezember 2016 rief u.a. das Bündnis Neukölln – Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt zur konstituierenden BVV/Bezirksparlament zu einer Kundgebung am Rathaus Neukölln auf. Bei dieser, sollte sich die BVV konstituieren, was auch hieß bei 8 Personen aus der AfD in der BVV Neukölln (14.1 % der abgegebenen Stimmen), das sie einen Stadtrat stellen können – und dieser am 7.12.2016 ernannt werden sollte.
An der Kundgebung gegen die AfD beteiligten sich 200 Menschen.

Unser Redebeitrag:

Hallo, ich begrüße euch alle im Namen der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektas und freue mich, dass heute so viele Menschen gekommen sind, um ein Zeichen gegen die so genannte Alternative für Deutschland zu setzen.
Kurz ein paar Worte zu uns: Die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş wurde im Sommer 2012 – gegründet. Anlass war die Ermordung des 22jährigen Neuköllners Burak Bektaş. (mehr…)

Soli-Preisskat-Turnier für einen Burak-Bektaș-Gedenkplatz

09.12.2016 – 19 Uhr in der Schreinerstr. 47, 10245 Berlin

Es wird nach den internationalen Skatregeln mit französischen Blatt gespielt. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Begrenzte Teilnehmerzahl. Startgeld: Spende.

PM Burak Bektaş: BVV Neukölln beschließt Gedenkort

Spendenkampagne erfolgreich angelaufen / Planungen für die Platzgestaltung beginnen

Mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken wird in der BVV-Sitzung am 7. Dezember die Einrichtung eines Gedenkortes für Burak Bektaş beschlossen. Das Bezirksamt soll die Errichtung „aktiv unterstützen“, die Regie unterliegt dabei der „Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş“. Die geeignete Grünfläche an der Rudower Straße Ecke Möwenweg soll der Initiative dabei zur Nutzung angeboten werden.

Damit liegt nun nach den Wahlen der dritte und endgültige BVV-Beschluss zum Gedenkort vor. Zuvor hatte die BVV im Mai 2016 die Begrüßung und im Juni 2016 die Prüfung des Gedenkortes beschlossen. „Mit dem heutigen Beschluss der BVV Neukölln haben wir endlich Handlungssicherheit und können in die konkrete Planung übergehen“, sagt Ulrike Schmidt von der Initiative.

Erste Entwürfe der Platzgestaltung wurden bereits zwischen den von der Initiative beauftragten Landschaftsarchitekten und dem Neuköllner Grünflächenamt besprochen; zudem wurden Materialien gesichtet. „Gesucht werden für die Umsetzung des Gedenkortes noch Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen, die das Vorhaben mit Arbeitskraft und Know-How unterstützen“, so Ulrike Schmidt. Denn finanziell wird sich der Bezirk an der Umsetzung voraussichtlich nicht beteiligen. (mehr…)

Gedenkort für Burak Bektaş: Zählgemeinschaft geht erstes gemeinsames Projekt an

Pressemitteilung der Grünen Neukölln

Der Bezirk Neukölln soll die Einrichtung eines Gedenkorts für Burak Bektaş aktiv unterstützen. Das fordert ein gemeinsamer Antrag von Bündnis 90/Die Grünen und SPD in der Bezirksverordnetenversammlung am 7. Dezember 2016. Die beiden Fraktionen gehen damit das erste gemeinsame Projekt aus der Zählgemeinschaftsvereinbarung an. (mehr…)

Redebeitrag bei der Silvio-Meier-Kundgebung am 21.11.2016

Silvio Meier hat das getan was wir alle tun sollten – Nazis entgegentreten. Er starb dafür – und an ihn wird nach wie vor, auch 24 Jahre nach seiner Ermordung erinnert. Und zwar nicht von irgendwelchen staatlichen Akteuren sondern durch eine kraftvolle antifaschistische Kundgebung und Demo.

Leider ist das in Berlin eher die Ausnahme.

Mete Ekşi Gedenkstein am Adenauerplatz in Charlottenburg
Vor wenigen Tagen am 13.11.2016 jährte sich der Todestag von Mete Ekşi zum 25. Mal und es passierte nichts außer einer „Mete-Ekşi-Preisverleihung“ an Schüler_innen. Ein Preis gegen sogenannte Jugendgewalt. (mehr…)

BVV-Neukölln: Zählgemeinschaft SPD/Grüne unterstützt Gedenkort

Beschluss am 7. Dezember / 15.000 Euro bis Jahresende benötigt

Buraks Mutter, Melek Bektaş, wünscht sich einen Gedenkort für ihren 2012 in Berlin-Neukölln ermordeten Sohn. Dieser Wunsch wird nun in die Tat umgesetzt. Unter den Titel „150 Entscheidungen für Neukölln“ unterzeichneten SPD und Grüne am 25. Oktober eine Vereinbarung zur Bildung einer Zählgemeinschaft in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). In dieser wird unter Punkt 79 die Umsetzung des Gedenkorts durch die Initiative für die Aufklärung des Mordes als politisches Ziel benannt. Ein BVV-Beschluss ist für den 7. Dezember geplant. Finanziell wird sich der Bezirk an der Umsetzung zwar voraussichtlich nicht beteiligen, jedoch beratend zur Seite stehen.

Unterstützt uns mit einer Spende!
Als erstes Etappenziel benötigen wir bis Jahresende 15.000 Euro als Anschubfinanzierung, um mit der Umsetzung beginnen zu können.

Jetzt online spenden! / Betterplace-Kampagnenseite

Wir befinden uns bereits mitten in der Planungsphase, erste Entwürfe der Platzgestaltung werden zwischen den von der Initiative beauftragten Landschaftsarchitekten und dem Neuköllner Grünflächenamt besprochen und geprüft; zudem werden Materialien gesichtet. (mehr…)

Spenden: Ein Gedenkort für Burak Bektaș!

Familie Bektaș kämpft seit Buraks gewaltsamen Tod im April 2012 für die Aufklärung des Mordes und ein angemessenes Gedenken. Die Mutter wünscht sich einen sichtbaren Gedenkort für ihren ermordeten Sohn. Diesen Wunsch werden wir mit eurer Hilfe in die Tat umsetzen.

Entstehen soll ein Gedenk- und Lernort in der Nähe des Tatorts, der an Burak Bektaș erinnert sowie daran, dass der Mord nicht aufgeklärt ist. Damit verweist er auf die vielen weiteren unaufgeklärten Morde an Migrant*innen und den Rassismus, den sie in unserer Gesellschaft erleben.

Unterstützt uns mit einer Spende!
Als erstes Etappenziel benötigen wir bis Jahresende 15.000 Euro als Anschubfinanzierung, um mit der Umsetzung beginnen zu können.

Jetzt online spenden! / Betterplace-Kampagnenseite

SPENDENAUFRUF

Burak Bektaș war ein junger Mann wie viele andere. (mehr…)

5 Jahre Selbstenttarnung des NSU: Keine weiteren Morde!

Fünf Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU senden die Demonstrationen in Gedenken an die Opfer des NSU-Komplexes in Berlin und Zwickau ein sehr wichtiges Zeichen: Nämlich dass wir nicht weggucken und dass wir die Angehörigen der Opfer des NSU nicht noch einmal allein lassen mit ihrer Forderung nach konsequenter Aufklärung des NSU-Komplexes.


Unser Redebeitrag auf den Demonstrationen:

Wir kämpfen Seite an Seite mit den Angehörigen der durch den NSU Ermordeten auch für die Aufklärung eines weiteren Mordanschlags in Berlin-Neukölln. Bis heute – viereinhalb Jahre danach – wissen wir nicht wer Burak Bektaş erschossen hat. (mehr…)